Betet freie Schweizer

Rudof Kaleb SCHUREK

Ruedi / Dodi


Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai

Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

"Habt acht, wacht und betet!

Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist!"


Markus 13,33



"Wacht und betet, damit

ihr nicht in Versuchung kommt!


Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!"


Matthäus 26,41

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Februar 2018

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Betet freie Schweizer  -  betet  ...!

Schweizer sind Gottes Hüter (Hirten), Verwalter (Bevollmächtigte) und Wächter (Fürbitter) und sie sind Gottes Botschafter, Sämänner, sowie auch fleissige Erntearbeiter!


Sind wir das wirklich?


Die Schweizer waren vor allem ein Volk von Hirten und Bauern, die sich gegen die überhebliche, gnadenlose und ausbeutenden Landvögte wehrten und - einander immer wieder erfolgreich beigestanden sind. Sie vertrauten in jener Zeit auf Gott den Allmächtigen und hatten mit Ihm einen Bund!


Aber durch die vielen Siege gegen die überlegenen Mächte der Habsburger wurden die Schweizer überheblich und sie verkauften sich als Krieger und Kriegsführer an fremde Herrscher. Sie verdienten viel Geld durch Blutvergiessen und liessen sich missbrauchen in mamonischen Söldnerdiensten und mussten immer wiedergegen eigene Brüder kämpfen.


Dies geschieht leider immer noch im Vatikan indem man sektiererischen Machthabern dient und meint, der Papst sei der Nachfolger Jesu ... Die Schweizer sind geistige Krieger, die wahren Söldner von nur einem König, dem König der Könige - dem allmächtigen Gott! Er braucht keine Stellvertreter - aber Er braucht wahre Botschafter Seiner Wahrheit!


Die Schweizer waren aber seit jeher auch ein Volk von Verwaltern. Aber der Widersacher missbraucht das Schweizervolk in den weltlichen Banken, die von seinen finsteren Dienern gelenkt werden. Aber, die Diener des Höchsten sind die wahren Verwalter vom Herrn aller Herren - Er allein ist das wahre Haupt in unserem Land!


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Am Nationalen Gebetstag 2006 in Gunzgen sprach der Allmächtige tief in un­sere Her­zen. Die Geschichte der Schlacht von Sempach berührte mich enorm! Eine hochmütige, lästernde und schwer bewaff­nete Macht hat den (späteren) Eidgenossen die Freiheit geraubt und wollte sie noch mehr unterjo­chen und berauben. Es ging dabei auch um den Gotthardpass! Die freiwilligen und kämpferischen Schweizer Bauern haben vor der bevor­stehenden Schlacht zu Gott gebetet, auch weil sie einem gewaltigen, übermächtigen und profes­sionellen Heer gegenüber standen. Die Ur­schwei­zer gingen vor dem Kampf voller Ehrfurcht auf ihre Kniee, um für Gottes mächtiges Eingreifen zu bitten!


Sie haben sich nach dem erfolglo­sen und verlustreichen ersten Angriff nochmals in den Wald zu­rückgezogen und den allmächtigen Gott um Hilfe an­gerufen. Sie beugten sich wie­derum ehrfürchtig auf ihre Knie! Ein Held mit dem Namen Von Winkel­ried ermög­lichte den erfolgreichen Verlauf des zweiten Angriffes. Er machte eine Bresche, indem er sein eigenes Le­ben für alle opferte! Einer für alle!


Zu­sätzlich half das heisse Wetter den gottesfürchtigen Drauf­gän­gern, dass die überlegenen und hochmütigen Ritter der Habsburger in ihren Blechharnischen unfähig waren und von ihren Pferden mussten.


So machte Gott den scheinbar unmöglichen Sieg der freiwilli­gen Kämpfer und Bauern möglich - Halleluja!


Was mich noch tief beein­druckte - diese de­müti­gen Helden und Sieger blieben noch drei Tage auf dem Schlachtfeld von Sempach und dankten mit grosser Ehrfurcht ih­rem verbündeten Gott - bevor sie jubelnd in die neu be­freite und versiegelte Heimat zu­rückkehr­ten!


Ist nicht Jesus Christus für uns zum Helden geworden in unserem aussichtslos scheinenden Kampf, gegen eine enorme feindliche Macht der geistlichen Welt? Ja - sicher! Jesus hat sich für unsere Freiheit geopfert, um uns vor aller Unterjochung von finsteren Mächten (in der realen und vor allem auch in der realen Welt) zu be­freien.


Er will, dass wir in die entstandenen Bre­schen springen, für sein Reich kämpfen, um viele verlorene Gebiete zurückzuholen. Mir wurde auch klar, was der Herr uns allen noch sagen will:


„Besinnt euch, auf das was eure Väter gebaut haben! Sie hatten einen Bund mit Gott, der auf dem Rütli und darauf im Bundesbrief 1291 besiegelt wurde! In eurer Verfassung steht bis heute noch: Im Na­men Gottes des All­mächti­gen! In eu­rer Nationalflagge habt ihr ein wunderbares Kenn­zeichen und in der Nationalhymne ruft ihr zum Gebet in Freiheit!“


Ich hörte dar­aus aber auch sehr deutlich:


„Sind diese stützenden Säulen auch wirklich noch stark und tragend? Lebt ihr noch in einer glaubwürdigen Freiheit?“


„Nein, lei­der nein ...!

Un­sere Säulen wanken

jämmerlich! Die wahre

Freiheit ist untergraben

und teilweise ge­stohlen!

Dem Fürsten dieser Welt

ist so viel gelungen ...!“        


musste ich ganz betroffen bekennen!


Als Botschaft des Bundesrates wurde im Jahre 1997 betreffs „Im Na­men Gottes“ folgende Erläute­rung zur neuen Bundesverfassung ge­schrieben:


„Angesichts der ver­schiedenen Religi­onen und Weltanschauungen darf diese Macht nicht nur im christlichen Sinne ver­stan­den wer­den – der Staat darf keine bestimmte Glaubensü­ber­zeugung für verbindlich erklären, und jede Person kann „Gott ist allmächtig“

einen persönli­chen Sinn geben!“


Ganz schön diabolisch und schief verwickelt, durch Leute, welche in Geheimbünden sind und den Teufel mehr fürchten als den wahren Richter über aller Menschheit, der über Leben und Tod entscheidet, über das ewiges Leben und über ewige Pein!


Wenn alle Religio­nen als gleichwertig angesehen werden, ist das für mich wie eine widerliche Abort­grube, eine grosse und stinkende Klo­ake. Der wahre Gott lässt sich nicht mit an­dern Göt­tern und Religionen gleichsetzen oder gar vermischen wie eine

Jauchegrube! Er lässt sich nicht in deren scheusslich riechenden teuflischen Dreck ziehen!


Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten!   

Galater 6,7


Das gilt auch für uns Schweizer! Auch die Schweiz befindet sich auf dem Weg zur Gleichsetzung aller Religionen - auf dem Weg des Antichristen und zur Hure Babylon. Aber, Gottes einzige und heilige wahre Wasserquelle darf weder verun­reinigt, noch mit Lügen vergiftet werden. Es ist das Evangelium - der einzige Weg zur Errettung vor der ewigen Strafe!


Dazu sind wir - als wahre Wächter, wahre geistige Krieger, wahre Verwalter und wahre Jesus Nachfolger - die verantwortli­chen Klär­meister der einzigen edlen, reinen und heilenden Wasserquelle!


Hat unser Schöpfer nicht seine schüt­zende Hand etwas von unserer Nation zurück gezo­gen?


Be­sinnen wir uns:


Es begann mit ei­nem gewaltigen Sturm Lothar ende Jahr 1999 - und auch enorme Lawinen mit vielen Toten!


Der einzige wahre Allmächtige wird uns noch mit teuflischen Religionen überschwemmen ...


Es wer­den noch sehr "stürmische Zei­ten" über unser Land kommen ... Allmächtiger Gott sei uns gnädig!


Lasst uns im Gebet immer wieder Verantwortung für unser Volk übernehmen! Lasst uns dafür be­ten, damit sich auch die Verantwortlichen im Staat, die Politiker, Leiter, Vorgesetzte und Lehrer bewusst werden, was für eine enorme Verantwortung sie als Volks­vertreter, als Vorgesetzte, als Pädagoge vor dem allmächtigen Gott haben!


„Darum, betet

                  freie Schweizer 

–  betet!“


Etwa so könnte sich die Schlacht von Sempach

am 9. Juli 1386 abgespielt haben:


Mittags zwölf Uhr, als die Sonne hoch stand und heiss herniederbrannte, ordneten sich die beiden Heere zur Schlacht. Wiederwillig und mürrisch stiegen die Oesterreichischen Ritter von den Pferden und Übergaben sie der Obhut der Knappen. Heimlich lachten die Knechte über ihre Herren, weil diese am Boden so unbeholfen waren, in ihren Eisenrüstungen sich kaum recht bewegen konnten und breitspurig davon watschelten wie Enten auf trockenem Land. Am meisten behindert waren die Ritter wegen der langen ledernen Schnäbel an ihren Schuhen, so dass mancher buchstäblich über seine eigenen Füsse stolperte und jämmerlich am Boden liegen blieb, bis ein Knappe herbeieilte und den Hilflosen wieder auf die Beine stellte.


Da wurde es einigen Rittern zu dumm. Sie zückten ihren Dolch und schnitten sich kurzweg die ledernen Schnäbel von den Schuhen. Die Zeit drängte, und die Ritter hatten sich zu beeilen, weil sie in den vordersten Reihen kämpfen wollten. Deshalb mussten sie ihre Plätze einnehmen, bevor sich die hinteren Glieder der Fusssoldaten schlossen. Zu beiden Seiten der Ritter stellten sich die Fusssoldaten und die Schützen. Die Krieger waren nebst Schwert und Dolch bewaffnet mit dem drei Meter langen Spiess. Zu drei Vierecken geordnet, Mann an Mann dicht nebeneinander, bildeten sie eine eiserne Mauer. Nochmals drangen die engsten Freunde in den Herzog ein: "Hochedelster Herr, wir bitten Euch, begebt Euch nach Sursee in Sicherheit! Ihr wisst, die Bauern würden Euch nicht schonen." Er aber erwiderte: "Das verhüte Gott, dass ich euch sterben lasse. Ich will mit euch Gutes und Böses teilen und bei meinen Kriegern sterben!" Dann sprengte er den Hang hinauf, um von erhöhtem Platze aus das Kampffeld überblicken zu können.


Der Kampf begann! Unter schauerlichem Geheul brachen die Eidgenossen aus dem Wald hervor. In einer tiefen Sturmkolonne, die vorn zugespitzt war, rannten sie an die Speermauer ihres Feindes heran. An der Spitze flatterte das blau-weisse Banner von Luzern, gefolgt vom blutroten Tuch der Schwyzer. Aber auch Unterwalden, Urner, Zuger, Glarner und Entlebucher stürmten mit. Die ersten Schüsse krachten, Pfeile schwirrten und krachend fuhren die Heere aufeinander. O Schreck, wie eine Sturmwoge sich an der starren Mauer aufbäumt und sich schäumend überschlägt, prallte der todesmutige Angriff der Eidgenossen an der Lanzenmauer ab! Von neuem drangen sie an die Speere heran, schwangen die Streitäxte und schlugen die Lanzen-schäfte der Öesterreicher zu Scheitholz. In den hinteren Reihen der Feinde riefen die Knechte:" Stecht die Buben!", und boten neue Speere nach vorn, die den Luzernern in die ungeschützten Leiber fuhren. Viele trugen keinen Harnisch, sondern hatten sich zum Schutze bloss Prügel und Brettchen an die Arme gebunden. Ein Luzerner nach dem andern stürzte ins Gras. Das stolze Banner von Luzern wankte und fiel. Sechzig Männer lagen in ihrem Blute! Der Luzerner Führer Petermann von Gundoldingen sank sterbend zu Boden, und drohend begann sich jetzt die Speermauer zu bewegen. Die beiden Flügel schoben sich vor, um die Eidgenossen von der Seite her anzufallen und wie in einer Zange zu zermalmen. In dieser höchsten Not erscholl auf eidgenössischer Seite der Befehl: "Die Truppen ziehen sich geordnet und kämpfend zurück ins Meierholz!" Behutsam begannen sich die Eidgenossen vom Feinde abzulösen. Schritt für Schritt bewegten sie sich rückwärts und schlugen jeden ausbrechenden Öesterreicher, der in ihre Reihen einfallen wollte, blutig zurück.


Die Öesterreicher in ihren eisernen Helmen litten arg unter der sengenden Hitze des wolkenlosen Nachmittags. Einige Ritter waren ohnmächtig zusammengesunken und hatten in den Reihen gefährliche Lücken hinterlassen. So kam auch den Öesterreichern eine Schlachtpause gelegen, und sie liessen ihren Feind kampflos ins Meierholz abziehen.


Während die Eidgenossen in den kühlen Schatten der Bäume lagerten, die Verwundeten pflegten und schadhafte Waffen auswechselten, versammelten sich ihre Führer zum Kriegsrat. Der höchste unter ihnen richtete ernste Worte an seine Kameraden: "Unsere besten Männer sind gefallen, und noch ist es uns nicht gelungen, in die Reihen des Feindes einzubrechen. Mit den kurzen Halbarten kommen wir nicht an die Öesterreicher heran. Wir werden aufgespiesst und sind verloren. Wir brauchen eine Gewaltwaffe, wuchtig und schwer, und den kühlen Mut der Tapfersten unter uns. Auch müssen wir die Schlachtordnung ändern. Wir greifen im Viereck an. Im breiten Schlachthaufen wird uns der Feind nicht so leicht umzingeln. Nennt mir einen Mann, den wir als Führer in die vorderste Reihe stellen!"


Alle Blicke richteten sich auf einen jungen, starken Mann, der stramm unter ihnen stand, aber noch kein Wort gesprochen hatte. Es war der Nidwaldner Truppenführer Arnold von Winkelried. Nun wurde er unruhig. Zuerst zögernd, dann entschlossen, trat er vor und sprach: "Gebt mir einen Arm voll Speere, ich will sie zur Gewaltswaffe zusammenbinden und euch eine Gasse in die Feinde schlagen!" Nach diesen knappen Worten wandte er sich um und begab sich zu seinen Nidwaldnern zurück. Er rief sie alle zu sich und bat sie mit bitterernstem Tone: "Meine Freunde, wenn ihr vom Sieg nach Hause kommt, sorget für meine Frau und meine lieben Kinder !"


Da wussten die Männer, dass sich Winkelried in die erste Reihe stellen wollte. Hornsignale hallten durch den Wald. Sogleich rückten die Heerhaufen zum Waldrand vor. Die Männer warfen sich auf die Knie und sprachen in dumpfem Chore das Schlachtgebet. Als dies die Öesterreicher hörten, spotteten sie laut: "Seht die Feiglinge, sie bitten uns auf den Knien um Gnade!" Die Eidgenossen aber sprangen auf und stürzten sich kampfestoll in die zweite Schlacht. In der vordersten Reihe drängte sich Winkelried, gefolgt von seinen kräftigsten Männern, dicht an die Öesterreicher heran. Jetzt hob er seinen Speerbund waagrecht in die Höhe, und nach vorne stürzend, schleuderte er ihn gewaltig auf die vorgestreckten Speere nieder. Mit Löwenkraft drückte er die Lanzenschäfte zu Boden, so dass sich die Spitzen in die Erde Bohrten. Zehn Öesterreicher waren für kurze Zeit wehrlos. Ein Aufschrei aus hundert Kehlen, und schon rannten die Kriegsgefährten über den gefallenen Helden hinweg in die entstandene Lücke hinein. Mitten in den überrumpelten Rittern begannen jetzt Äxte und Morgensterne furchtbar zu wüten. Es klirrten die Waffen und tosten die Schläge. Immer neue Reihen der stolzen Ritter wurden aufgerissen, bis die ganze österreichische Lanzenmauer zu wanken begann. In diesem wilden Gedränge schlugen die Eidgenossen verbissen um sich und verbreiteten Schrecken und Todesnot in den österreichischen Scharen. Wohl vertauschen die Ritter den langen Spiess mit Schwert und Dolch und kämpften mutig weiter.


















Doch die mörderische Hitze des Schlachtgetümmels ermattete die schwergepanzerten Feinde, so dass mancher ohnmächtig niedersank. Erbarmungslos schlugen sich die verwegensten Waldstätter bis in die hintersten Reihen durch und stiessen mit markdurchdringendem Gebrüll bis zu den österreichischen Führern vor, die hoch zu Ross ihre letzten verzweifelten Befehle durch die hohle Hand schrien. Auch sie wurden nicht geschont und unsanft von ihren Pferden heruntergeholt. Es fiel der Spötter Hans von Ochsenstein. Es sanken die Herren vom Tirol, es stürzte das Banner der Grafen von Habsburg, und auch das Hauptbanner von Öesterreich wankte und sank. Ulrich von Aarburg raffte es vom Boden auf, nach Augenblicken stürzte es wieder, weil auch er unter den eidgenössischen Streichen gefallen war.


In dieser grössten Not sprang Herzog Leopold vom Pferde. Nochmals riefen ihm seine Getreuen zu, er sollte Gott nicht versuchen und sich zurückziehen an einen sicheren Ort. Er aber antwortete: "Das will Gott nicht! So mancher Biedermann ist heute für mich in den Tod gegangen. Ich will nicht weichen von ihnen und lieber ehrlich sterben als unehrlich leben." Mit diesen Worten ergriff er selber das Blut getränkte Banner und erhob es über die Helme der Streiter. Ein eidgenössischer Trupp wich jetzt nach der Seite aus und griff die Wagenburg an. Hier fanden sie über hundert Karren, vollbeladen mit Lebensmitteln, Zelten und jenen Fässern, welche die "Galgenstricke"(Stricke um Eidgenossen aufzuhängen) enthielten. Die Wächter, von diesem Ansturm überrascht, hieben mit ihren Dolchen die Stricke, an denen die Pferde angebunden waren, entzwei, schwangen sich in die Sättel und suchten das Weite.


Abends acht Uhr, als die Sonne hinter den Hügeln versank, fiel auch Herzog Leopold, aus vielen Wunden blutend, zu Boden. Da warf sich Martin Malterer, der Bannerträger von Freiburg, auf den Leib seines geliebten Herrn, um ihn vor den letzten Schlägen zu schützen. Aber der Held erhob sich nicht mehr. Da ahnten die Seinen den Tod ihres glorreichen Führers und flohen mit grossem Geschrei - die Ritter riefen verzweifelt: "Die Hengste her!" Aber dies half wenig. Die Knechte, die sie bis zum Ende der Schlacht hätten hüten sollen, waren auf ihnen geflüchtet. Als die Abenddämmerung hereingebrochen war, knieten die Eidgenossen auf der Walstatt nieder. 1'500 Öesterreicher, darunter 400 edle Ritter, dazu 200 Eidgenossen, die meisten tot oder schwer verwundet, bedeckten sie.


Die Sieger dankten Gott mit dem Kyrie eleison (Herr, erbarme Dich unser!). Noch drei Tage blieben sie auf dem Schlachtfelde, dann zogen sie jubelnd in die Heimat zurück!


Ludwig Feer, der tapferste Luzerner, erhielt als Geschenk das vergoldete Panzerhemd des Herzogs. Die Eidgenossen brachten ihre Toten nach Luzern, wo sie ihre treuen Kameraden ehrfürchtig begruben. Herzog Leopold wurde nach Königsfelden geführt und mit sechzig Rittern beigesetzt. Die Öesterreicher fanden ihre Totenruhe auf dem Schlachtfeld.


Im alten Bundesbrief steht geschrieben:





























In Gottes Namen.


Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde. Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, die Gesamtheit des Tales Schwyz und die Gemeinde der Leute der unteren Talschaft von Unterwalden im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb nach ihrem ganzen Vermögen zugesagt gegen alle und jeden, die ihnen oder jemand aus ihnen Gewalt oder Unrecht an Leib oder Gut antun. Und auf jeden Fall hat jede Gemeinde der andern Beistand auf eigene Kosten zur Abwehr und Vergeltung von böswilligem Angriff und Unrecht eidlich gelobt in Erneuerung des alten, eidlich bekräftigten Bundes, jedoch in der Weise, dass jeder nach seinem Stand seinem Herren geziemend dienen soll.


Wir haben auch einhellig gelobt und festgesetzt, dass wir in den Tälern durchaus keinen Richter, der das Amt irgendwie um Geld oder Geldeswert erworben hat oder nicht unser Einwohner oder Landmann ist, annehmen sollen. Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten. Vor allem ist bestimmt, dass, wer einen andern böswillig, ohne Schuld, tötet, wenn er nicht seine Unschuld erweisen kann, darum sein Leben verlieren soll und, falls er entwichen ist, niemals zurückkehren darf. Wer ihn aufnimmt und schützt, ist aus dem Land zu verweisen, bis ihn die Eidgenossen zurückrufen. Schädigt einer einen Eidgenossen durch Brand, so darf er nimmermehr als Landmann geachtet werden, und wer ihn in den Tälern hegt und schützt, ist dem Geschädigten ersatzpflichtig. Wer einen der Eidgenossen beraubt oder irgendwie schädigt, dessen Gut in den Tälern soll für den Schadenersatz haften. Niemand soll einen andern, ausser einen anerkannten Schuldner oder Bürgen, pfänden und auch dann nur mit Erlaubnis seines Richters. Im übrigen soll jeder seinem Richter gehorchen und, wo nötig, den Richter im Tal, vor dem er zu antworten hat, bezeichnen. Gehorcht einer dem Gericht nicht und es kommt ein Eidgenosse dadurch zu Schaden, so habe alle andern jenen zur Genugtuung anzuhalten.  Entsteht Krieg oder Zwietracht zwischen Eidgenossen und will ein Teil sich dem Rechtspruch oder der Gutmachung entziehen, so sind die Eidgenossen gehalten, den andern zu schützen.


Diese Ordnungen sollen, so Gott will, dauernden Bestand haben. Zu Urkund dessen ist auf Verlangen der Vorgenannten diese Urkunde gefertigt und mit den Siegeln der drei vorgenannten Gemeinden und Täler bekräftigt worden.


Geschehen im Jahre des Herrn 1291

zu Anfang des Monats August





















Vater vergib uns - lass uns dem einzigen wahren Vater dienen! Wir haben nur mit Dir einen wahren Bund  - Du bist der Vater im Himmel!


Jesus, Du brauchst keinen Stellvertreter in Rom und keine Heilige Maria, welche Dir hilft ... Hole die römisch Katholiken aus ihrer Blindheit, hole sie bitte weg von ihren blinden Blindenführern!



Er (Jesus) antwortete: »Jede Pflanze, die nicht mein Vater im Himmel gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie! Sie sind blinde Blindenführer, und wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube!«  Matthäus 15,13-14


"Auch sollt ihr niemand hier auf der Erde ›Vater‹ nennen, denn nur einer ist euer Vater, der Vater im Himmel!"  Matthäus 23,9


"Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort - so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten (...)"  Matthäus 24,23-24