Neuer Bräutigam

Rudof Kaleb SCHUREK

Ruedi / Dodi


Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai

Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

(...)  fand ich ihn, den meine Seele liebt. Ich hielt ihn fest und liess ihn nicht mehr los (...)


Hohelied 3,4



Wie schön sind deine Schritte

in den Schuhen, du Tochter eines Edlen!


Die Wölbungen deiner Hüften

sind wie ein Schmuckstück, von Künstlerhand gemacht.


Hohelied 7,1



Wir wollen früh zu den Weinbergen aufbrechen, nachsehen,

ob der Weinstock ausgeschlagen hat, ob die Blüten sich geöffnet haben, ob die Granatbäume blühen - dort will ich dir meine Liebe schenken!


Hohelied 7,12



Siehe, du bist schön, mein Geliebter, und

so lieblich! (...)


Hohelied 1,16

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Februar 2018

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Neuer Bräutigam im neuen Bund

Warum brennt unser Herz so für Israel? Weil wir vielleicht zu Israel gehören? Wir lieben das jüdische Volk aus einem bestimmten Grund, den uns Gott in unser Herz gelegt hat. Das Motiv ist, wir sind im Geist Geschwister! Gott stellt die von Menschen gemachten Theologien auf den Kopf und bringt uns zurück in Seinen Garten und zurück in die Wahrheit, denn nur die Wahrheit kann uns frei machen! Solange wir nicht wissen, wer wir wirklich sind, sind wir nicht in der Lage, so zu reagieren, wie unser Schöpfer es von uns erwartet! Jesus ist gestorben und als neue Generation wieder auferstanden, dass wir wieder in den Bund der Verheissung hinein kommen können, in unser göttliches Erbe! Lest, wie Jakobus seine Gläubigen begrüsst:


Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüsst die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind! 

Jakobus 1,1


2013 an Jom Kippur (Tag der Versöhnung) war ich mit Freunden in der grössten Synagoge Jerusalems. Sehr viele Orthodoxe Juden flehten an diesem Tag um Vergebung der Sünden (3. Mose 16). Die Gegenwart des Heiligen Geistes war ausgesprochen stark! Ich sprach ehrfürchtig im Stillen und mit Tränen in den Augen einen Segen für das ganze jüdische Volk aus. Darauf sprach der Heilige Geist in mich: "Ich werde euch dem jüdische Volk näher bringen!“ und etwas später hörte ich noch folgende Worte: „Ich muss mit dem jüdischen Volk einen andern Weg gehen als mit euch!"


Ein paar Tage später, während dem Laubhüttenfest (Sukkot) tanzten orthodoxe Männer in den Strassen von Jerusalem. Sie hatten gelbe Fahnen, worauf eine grosse blaue Krone war. Ich wurde prompt zum Mittanzen aufgefordert. Die Frauen und Kindern der Männer warteten am Rande. Auf diese Weise hat mir der Allmächtige bestätigt, was Er zu mir gesprochen hat und, dass dies auch schon in Gang gesetzt worden ist!


Um das Wort Gottes richtig verstehen zu können, ist es wichtig zu wissen, wie man im Lauf der Zeit gewisse Volksgruppen der Israeliten genannt hat:


Alle 12 Stämme inklusive den Leviten

- Südreich und Nordreich:

   Haus Jakob / Haus Israel / Volk Gottes / Volk Israel


Stämme Juda und Benjamin (später noch die Leviten)

- Südreich:

   Juda / Haus Juda / Kinder Juda / Juden


Alle übrigen 10 Stämme (die 10 „verlorenen“ Stämme) – Nordreich:

   Ephraim / Haus Ephraim / Kinder Ephraim / Israel


Stämme Ephraim und Manasse (sie hatten eine heidnische Mutter aus Ägypten):

   Stamm Joseph / Haus Joseph


Der Ölbaum, der Weinberg und / oder der Feigenbaum:

   Symbole für den Glauben im Volk Gottes

   - fruchtbar oder eben unfruchtbar


Gott versprach Abraham, dass er ein Vater vieler Völker werde (1.Mos 17,1-4) und weil er treu Gott glaubte und bereit war seinen einzigen wahren Sohn zu opfern, hat er dafür einen enormen Segen bekommen:


(...) Weil du dies getan und deinen Sohn, deinen einzigen, nicht verschont hast, darum will ich dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen, und in deinem Samen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam warst!  1. Mose 22,16-18


Den Bund Abrahams hat Gott mit Blut versiegelt! Als Er den Segen später auch an Jakob weitergab, sagte Er etwas Eindrückliches, nachdem Er ihm (Jakob) den Namen Israel (Kämpfer Gottes) gegeben hatte:


Ich bin Gott, der Allmächtige, sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk und eine Menge von Völkern soll von dir kommen, und Könige sollen aus deinen Lenden hervorgehen - das Land aber, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, das will ich dir und deinem Samen nach dir geben!  1. Mose 35,11-12


Der Allmächtige spricht hier von einer Menge von Völkern. Nimmt man jedoch den Urtext etwas unter die Lupe erkennt man, dass fremde Völker bzw. Völker von Heiden, also Ungläubige gemeint sind (Volk [hebr.: Goy] / Völker [hebr.: Goyim] – H1471). Das ist erstaunlich und das müssen wir uns immer bewusst sein!


Als dieser Segen später von Jakob an die beiden Söhne Josephs weitergegeben wurde, geschah den Söhnen Manasse (der vergessen macht) und Ephraim (doppelte Fruchtbarkeit) folgendes: Jakob kreuzt dabei seine Hände und legt dem jüngeren Ephraim die segnende Rechte auf, anstatt Manasse. Joseph wehrte sich dabei sofort und sagte:


Nicht so, mein Vater; denn dieser ist der Erstgeborene - lege deine Rechte auf sein Haupt! Aber sein Vater weigerte sich und sprach: Ich weiss es, mein Sohn, ich weiss es wohl! Auch er soll zu einem Volk werden, und auch er soll gross sein; aber doch soll sein jüngerer Bruder (Ephraim) grösser werden, und sein Same wird eine Menge von Völkern sein!  1. Mose 48,18-19


Er musste so handeln, weil Gott bestimmte, wer der wirklich Gesegnete und Erbberechtigte ist. Jakob machte Josephs Söhne zu seinen adoptierten Söhnen. Der Segen kam anstelle des erstgeborenen aber untreuen Ruben. Dieser Segen der fremden Völker, der Ungläubigen, kam so an Ephraim weiter. Für mich ist dies jedoch eine prophetische Handlung, für das Nordreich, die als erste Jesus als ihren neuen Bräutigam finden und zu dieser neuen Beziehung wieder klar „ja“ sagen. Bestimmt sprechen auch die beiden Gleichnisse von Jesus in diese Situation:


a) Lukas 15,11-32: Das Gleichnis des verlorenen Sohnes, der nach Hause kommt und vom Vater mit mitleidiger Freude empfangen wird (Haus Ephraim). Der ältere Sohn, der zu Hause blieb (Haus Judas) verstand es überhaupt nicht und hat es bis heute noch nicht verstanden.


b) Matthäus 21,28-31: Das Gleichnis der beiden Söhne, die im Weinberg arbeiten sollen. Der eine verspricht es, tut es jedoch nie (Haus Juda), der andere aber sagt nein und tut es später trotzdem (Haus Ephraim).


Wir wissen, dass sich Ephraim (doppelte Fruchtbarkeit) mit anderen Völkern vermischt hat. Ist es nicht interessant, dass es überall auf der Welt Christen gibt? In jedem Land findet man sie und sie leben mitten in fremden Kulturen. Aber auch geistlich haben sich die Christen mit anderen heidnischen Bräuchen vermischt. Weihnachten und Ostern sind dafür die typischen Beispiele. Es ist nicht schwer herauszufinden, dass diese Feste nichts mit dem Wort Gottes und dem eigentlichen christlichen Glauben zu tun haben. Sie sind gespickt mit Symbolen und Zeichen, die man aus heidnischen Kulten kennt. Es ist auch wissenswert, das es schon im Stammbaum Ephraims beginnt: Ephraims Mutter (Josefs Frau Asenat) war eine Ägypterin und Tochter eines ägyptischen Hohenpriesters, eine Tempeldienerin im Götzendienst. Der Name bedeutet die der Neith Gehörige - was Himmelskönigin bedeutet!


Glaubt ihr es sei ein Zufall, dass 10 Aussätzige geheilt wurden? Warum diese 10? Weil 10 Stämme des Hauses Israel „aussätzig“ waren, mussten sie hinaus aus der (damals halbwegs noch) gesunden Gemeinschaft des Südreiches! Jesus traf diese schwer Kranken zwischen Galiläa und Samarien - d.h. im Gebiet des verrufenen alten Nordreichs.


Kann es nun sein, dass die meisten Christen die geistlichen Nachkommen des Hauses Israels, der 10 „verlorenen“ Stämme, sind? Es ist sicher alles andere als widersinnig. Vor allem wenn man bedenkt, dass in unseren Ländern viele Nachfahren des Hauses Israels leben oder auch Menschen, die Israel lieben, unterstützen und bereisen. Sehr viele Menschen in den Nationen haben Wurzeln zum Volk Gottes! Die Stämme aus dem Nordreich bekamen vor ca. 2740 Jahren die Scheidung vom allmächtigen Gott! Ich frage nun: Woher kamen alle diese verschiedenen Völker nach Europa – wie die Kelten, die Ale­mannen, die Gallier, die Sachsen, die Goten, die Helvetier usw.?


Gottes Wort hat viele Ebenen! Auch ist erstaunlich auffallend, dass Jesus in den Nordreich-Gebieten Schwerkranke heilte, was für mich auch prophetische Zeichen sind, für die Errettung der heute Übriggebliebenen aus den 10 Stämmen vom Haus Ephraim. Ebenfalls fällt auf, dass viele Blinde im Südreich (Haus Juda) geheilt wurden. Das ist auch ein prophetisches Bild für die vorläufig in Blindheit (betreffend dem Erlöser Jesus) verbleibenden sichtbaren Juden aus dem Südreich (Haus Juda) – bis die Fülle der „Heiden“ erreicht ist (wie Paulus uns sagt)!


Darum ist es sehr wichtig, den Unterschied von Juda und von Ephraim zu verstehen, um das Wort Gottes wirklich im tieferen Ebene zu begreifen! Juda hatte im Beginn Führungsrollen und hatte auch in der Wüste an der Spitze zu gehen. Ephraim war eifersüchtig und das wurde mit viel Rebellion - auch gegen Gott und gegen das Südreich - gezeigt.


Denn das Haus Israel ist der Weinberg des HERRN der Heerscharen, und die Männer von Juda sind seine Lieblingspflanzung (...)  Jesaja 5,7


Was soll ich mit dir tun, Ephraim? Was soll ich mit dir tun, Juda? Eure Liebe ist [so flüchtig] wie eine Morgenwolke - ja, wie der Tau, der früh vergeht! 

Hosea 6,4


Benjamin war zwischen den beiden zerstrittenen Stämme angesiedelt und versuchte immer wieder zu schlichten. Es gelang jedoch nicht! Der Stamm Benjamin hat sich daher, dem damals noch treuen, Juda untergeordnet. Die Stimmung unter den Stämmen war also alles andere als gut, denn es gab auch mörderische und kriegerische Auseinandersetzungen! Gott hat sich darum vom Nordreich getrennt und erklärte sich mittels Scheidungsbrief als getrennt und geschieden von diesen untreuen Stämmen. Dieser Streit wurde auch nach vielen Generationen niemals gelöst! Wir finden dazu folgende Verheissung:


Und die Eifersucht Ephraims soll weichen, und die Widersacher Judas sollen ausgerottet werden - Ephraim wird Juda nicht mehr beneiden, und Juda wird Ephraim nicht mehr bedrängen (...)  Jesaja 11,13


Im Wort Gottes wurden die 12 Stämme ursprünglich mit Volk Israel oder Volk Gottes bezeichnet. Heute ist für uns der Name Israel oder Haus Israel etwas verzerrt, da wir sofort an die sichtbaren Juden oder auch an alle ursprünglichen 12 Stämme denken. Dies ist seit der Scheidung von den 10 Stämmen jedoch nicht mehr so klar und darum auch verwirrend! Aus diesem Grund ist es nicht überschaubar, um das Reden der Bibel wirklich richtig zu verstehen, wenn Unbewusstes nicht erkennt wird.


„Wisset wohl: die Augen Gottes des HERRN sind gegen das sündige Königreich gerichtet, dass ich es von der Fläche des Erdbodens vertilge. Doch will ich das Haus Jakob nicht gänzlich vertilgen“ – so lautet der Ausspruch des HERRN, – „nein, ich will Befehl erteilen und das Haus Israel unter alle Heidenvölker schütteln, wie man Getreide im Siebe schüttelt, ohne dass ein Körnlein zur Erde fällt.  Amos 9,8-9


Die Bibel muss aus dem Fundament des Alten Testamentes verstanden werden – d.h. vom Alten in das Neue Testament kapiert werden. Das Word Gottes ist siebenmal geläutert und ein alter Rabbiner sagte einmal, dass die Thora siebzig (!) Ebenen habe.


Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt, sobald einige von seinen Schafen sich abgesondert haben, so will auch ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus all den Orten zurückholen, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wetterdunkels. Herausführen will ich sie aus den Völkern und sie sammeln aus den Ländern und sie in ihr Heimatland zurückbringen; da will ich sie weiden auf den Bergen Israels, in den Talgründen und in allen bewohnten Gegenden des Landes. Auf guter Weide will ich sie weiden, und auf den Bergeshöhen Israels soll ihre Trift (Weidegebiet) sein; dort sollen sie sich auf guter Trift lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will der Hirt meiner Schafe sein und ich selbst sie lagern lassen“ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. “Die verirrten will ich aufsuchen und die versprengten zurückholen, die verwundeten Tiere verbinden und die kranken gesund machen; die fetten und starken will ich behüten; ich werde sie weiden, wie es recht ist.  Hesekiel 34,12-16


Wir wissen, dass eigentlich auch noch die Leviten waren, die ausgesuchten Diener Gottes. Diese waren wie ein separater 13. Stamm und Gottes Eigentum. Die meisten Leviten haben sich aus den Stämmen des Nordreichs zurückgezogen zusammen mit anderen Angehörigen aus den Nordstämmen und sich ebenfalls Juda ein- bzw. untergeordnet, da man im Nordreich eigene Priester ernannte für den Götzendienst (2.Chronik 11,13-16). So ist eine sehr verworrene Situation entstanden, was das eigentliche Volk Gottes betrifft!


Ich glaube jedoch, dass die heutigen sichtbaren Juden grösstenteils vom Haus Juda abstammen und, die Stämme vom Nordreich, das Haus Ephraim, (teilweise noch) unsichtbar in den Nationen sind. Mehr und mehr offenbart der Herr jetzt schon die jüdischen Wurzeln einzelner Menschen. Auch ich bin zu 80% (sagt der Geist Gottes) aus dem Nordreich (Haus Ephraim)! Ich will hierfür jedoch nicht stolz sein – nein, im Gegenteil: Immer wieder Busse tun für meine Vorfahren, was sie dem Allmächtigen als sein auserwähltes Volk angetan haben!


Jeremia (Jahwe möge aufrichten) war ein wichtiger und weinender Prophet Gottes, der als Priester im Landteil des Stammes Benjamin lebte und hauptsächlich Juda diente. Das Wort Gottes erzählt uns auch, dass er einen treuen Freund und Schreiber mit dem Namen Baruch (der Gesegnete) hatte. Er lebte in der Zeit von 627 – 586 v.Chr. und wirkte wahrscheinlich etwa 50 Jahre als alarmierender Prophet. In jener Zeit war der geistliche Zustand nun auch von Juda offensichtlich in massiver Götzenverehrung hineingezogen und war immer wieder mit Gräueln wie Kinderopferungen und Verehrung der „Himmelskönigin“ verstrickt. Das Gericht über Juda (dem Südreich) war daher nun auch beschlossene Sache:


Du aber sollst für dieses Volk keine Fürbitte einlegen, sollst weder Flehen noch Gebet für sie erheben und nicht in mich dringen; denn ich werde dich keineswegs erhören! Siehst du denn nicht, was sie in den Städten Judas und auf den Strassen von Jerusalem tun? Die Kinder lesen Holz zusammen, und die Väter zünden das Feuer an, die Frauen aber kneten Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen; und fremden Göttern spenden sie Trankopfer, um mich zu ärgern. Ärgern sie denn mich damit, spricht der HERR, und nicht vielmehr sich selbst, damit sie zuschanden werden?  Jeremia 7,16-19


An jenem Tag will ich auch zu ihren Gunsten einen Bund schliessen mit den Tieren des Feldes und mit den Vögeln des Himmels und mit allem, was auf Erden kriecht; und ich will Bogen, Schwert und alles Kriegsgerät im Land zerbrechen und sie sicher wohnen lassen. Und ich will dich mir verloben auf ewig, ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Erbarmen - ja, ich will dich mir verloben in Treue, und du wirst den HERRN erkennen! Und es soll geschehen an jenem Tag, spricht der HERR, da will ich antworten; ich will dem Himmel antworten, und er soll der Erde antworten; und die Erde wird antworten mit Korn, Most und Öl, und diese werden Jesreel antworten. Und ich will sie mir im Land ansäen und mich über die »Unbegnadigte« erbarmen und zu »Nicht-mein-Volk« sagen: »Du bist mein Volk!«, und es wird sagen: »Du bist mein Gott!«  Hosea 2,18-23


Wir sind nun in sehr interessanten Endzeit-Tagen, wo der Allmächtige erst die Herzen des ehemaligen Nordreichs beschneidet und Sein Gesetz in die Herzen schreibt und

so „versteckte Israeli“ immer mehr den auferstandenen neuen Bräutigam Jesus finden dürfen.













Haben wir nicht einen genialen und - einen treuen Gott?

Fürwahr, wie eine Frau ihren Gefährten treulos verlässt, so habt ihr treulos an mir gehandelt - Haus Israel!" spricht der HERR!  Jeremia 3,20

Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schliessen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schliessen werde, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den HERRN!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Grössten unter ihnen, spricht der HERR; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken!  Jeremia 31,31-34

„Wenn nun alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgetragen habe, (einst) bei dir eintreffen werden und du es unter allen Völkern, unter die der HERR, dein Gott, dich (alsdann) verstossen hat, dir zu Herzen nehmen wirst und du samt deinen Kindern von ganzem Herzen und mit ganzer Seele zum HERRN, deinem Gott, zurückkehrst und seinen Weisungen in allem, was ich dir heute gebiete, gehorsam bist: so wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder aus all den Völkern sammeln, unter die der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat. Wenn deine verstossenen (Söhne) sich auch am Ende des Himmels befinden sollten, wird der HERR, dein Gott, dich doch von dort sammeln und von dort dich zurückholen; und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen hatten, damit du es wieder in Besitz nimmst, und er wird dich glücklicher und zahlreicher werden lassen, als deine Väter waren. Und der HERR wird dir und deinen Nachkommen das Herz beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit ganzer Seele liebst um deines Lebens willen; und der HERR, dein Gott, wird alle jene Flüche über deine Feinde und über deine Widersacher hereinbrechen lassen, die dich verfolgt haben. Du aber wirst wieder den Weisungen des HERRN gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute zur Pflicht mache!“ 

5.Mose 30,1-8


Und der HERR sprach zu mir in den Tagen des Königs Josia: Hast du gesehen, was Israel, die Abtrünnige, getan hat? Sie ist auf jeden hohen Berg und unter jeden grünen Baum gelaufen und hat dort Hurerei getrieben! Und ich dachte, nachdem sie das alles getan hat, wird sie zu mir zurückkehren. Aber sie kehrte nicht zurück. Und ihre treulose Schwester Juda sah dies; ich aber sah, dass, obwohl ich die abtrünnige Israel wegen ihres Ehebruchs entlassen und ihr den Scheidebrief gegeben hatte, sich ihre treulose Schwester Juda nicht fürchtete, hinzugehen und auch Hurerei zu treiben. Und so kam es, dass sie durch ihre leichtfertige Hurerei das Land entweihte; und sie trieb Ehebruch mit Stein und Holz. Trotz alledem ist ihre treulose Schwester Juda nicht von ganzem Herzen zu mir zurückgekehrt, sondern nur zum Schein, spricht der HERR.


Und der HERR sprach zu mir: Israel, die Abtrünnige, steht gerechter da als Juda, die Treulose. Geh hin, rufe diese Worte aus gegen den Norden hin und sprich: Kehre um, Israel, du Abtrünnige! spricht der HERR. Ich will mein Angesicht nicht vor euch verdüstern, denn ich bin gnädig, spricht der HERR, und zürne nicht ewig! Nur erkenne deine Schuld, dass du dem HERRN, deinem Gott, die Treue gebrochen hast und hierhin und dorthin zu den Fremden gelaufen bist unter jeden grünen Baum; aber auf meine Stimme habt ihr nicht gehört! spricht der HERR. Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht der HERR, denn ich bin euer Eheherr! Und ich will euch nehmen, einen aus [jeder] Stadt und zwei aus [jeder] Familie, und euch nach Zion bringen. Und ich will euch Hirten nach meinem Herzen geben, die sollen euch weiden mit Erkenntnis und Einsicht. 

Jeremia 3,6-15


Wichtige Worte betreffend Scheidung einer Ehe im Gesetz Gottes, um zu verstehen, was der Scheidungsbrief für das geschiedene Volk Gottes wirklich bedeutet und bedeutet hat:


Wenn jemand eine Frau nimmt und sie heiratet, und sie findet nicht Gnade vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, und er ihr einen Scheidebrief schreibt und ihn ihr in die Hand gibt und sie aus seinem Haus entlässt, und sie verlässt dann sein Haus und geht hin und wird [die Ehefrau] eines anderen Mannes, aber der andere Mann verschmäht sie und schreibt ihr [auch] einen Scheidebrief und gibt ihn ihr in die Hand und entlässt sie aus seinem Haus; oder wenn der andere Mann stirbt, der sie sich zur Frau genommen hatte, so kann ihr erster Mann, der sie entlassen hat, sie nicht nochmals zur Frau nehmen, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn das wäre ein Gräuel vor dem HERRN. 

5. Mose 24,1.4


Sooo genial, wie man nun nachfolgende Bibelstellen von selbst versteht ... Auch Gott musste sein eigenes Gesetz halten und erfüllen! Jesus hat dieses göttliche Gesetz erfüllen müssen:


Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist! Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird gross genannt werden im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!  Matthäus 5,17-20


Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt - wenn aber der Mann stirbt, so ist sie von dem Gesetz des Mannes befreit. So wird sie nun bei Lebzeiten des Mannes eine Ehebrecherin genannt, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird; stirbt aber der Mann, so ist sie vom Gesetz frei, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem anderen Mann zu eigen wird. Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, damit ihr einem anderen zu eigen seid, nämlich dem, der aus den Toten auferweckt worden ist, damit wir Gott Frucht bringen!  Römer 7,2-4


Na, Ihr lieben Geschwister - wer ist den dieser andere Bräutigam, der von den Toten auferweckt worden ist?


Jesus Christus, der Sohn Gottes ist dieser neue Lebensgefährte, der an die Stelle des alten verstorbenen gekommen ist - Halleluja! Jesus ist als 13. Generation in diese Welt gekommen, gestorben und wieder auferstanden als die neue 14. Generation (zählt die Generationen in Matthäus 1)! Und der Heilige Geist sagt, wir kommen sehr bald in die 14. Generation! Dies heisst für mich, die Ernte wird unglaublich gross werden! Es werden enorme Wunder geschehen und darauf holt der neue Bräutigam Jesus Christus seine Geliebte, die Erlösten aus allen "verlorenen"  bzw. geschiedenen Stämmen mit allen Freiwilligen aus den Völkern von Heiden und erst danach werden auch die Übriggebliebenen aus dem Südreich aus ihrer Blindheit geholt und sie werden Jesus als ihren Erlöser und als ihr neuer Bräutigam erkennen - Halleluja!



(...) Israel und Juda sollen nicht verwitwet gelassen werden von ihrem Gott, dem HERRN der Heerscharen (...)  Jeremia 51,5


Der Geist Gottes sagt, dass diese Wahrheit (u.a.m.) vom echten und einzig wahren Evangelium „verloren gegangen“ ist und nicht mehr verstanden wird! Ich sage aber, es ist dem Widersacher gelungen diese Erkenntnis, diese Tatsache verschwinden zu lassen!


Dies redete er (Kaiphas) aber nicht aus sich selbst; sondern weil er in jenem Jahr Hoherpriester war, weissagte er; denn Jesus sollte für das Volk sterben, und nicht für das Volk allein, sondern auch, um die zerstreuten Kinder Gottes in Eins zusammen zu bringen!  Johannes 11,52-53


Warum hatte Petrus so ein Problem, in das Haus von Kornelius zu gehen? Die Juden durften damals nicht mit den von Gott geschiedenen Zerstreuten Kontakt aufnehmen nach ihrem eigenen Gesetz. Juden wagten es nicht, dorthin zu gehen. Wenn wir dies verstehen, kapieren wir viele Worte Jesu aus einer ganz andern und tieferen Perspektive. Gott musste das untreue Nordreich vom Südreich abtrennen – so ist schnell ein enormer Hass zwischen den Stämmen im Süden und den Unteuen und  Verstossenen vom Norden entstanden. Sie wurden auch vom Heil Gottes getrennt und gehörten nicht mehr zum Haus Israel, dies war eine furchtbare göttliche Trennwand der entsetzliche Scheidung ins Ungewisse, in die verlorene Welt der Heiden mit ihren Götzen. Diese Scheidewand zwischen dem Südreich und dem Nordreich wurde nun durch das Blut Jesu und durch sein Neues Leben als Erstling wieder niedergerissen!


Ich bin der gute Hirte - der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe!  Johannes 10,11


Ein wunderbarer Beweis, dass der Allmächtige alle Stämme, d.h. ganz Israel erretten wird, erkennen wir in der Aussage von Paulus:


Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: 


Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«. Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auserwählung aber Geliebte um der Väter willen.  Rö­mer 11, 17-28


Ist diese Erkenntnis nicht wunderbar? Ganz Israel – d.h. alle heute noch übriggebliebenen 12 Stämme werden errettet und - dazu auch sehr viele Heiden aus den verschiedensten Völkern!


Haben wir nicht einen genialen Gott, einen wirklich barmherzigen, treuen und rettenden Gott? Er ruft uns allen zu:



„Tröstet - ja, tröstet

mein Volk! Er­mutigt die Einwohner Jerusalems! Ruft ihnen zu:


Nun habt ihr genug gelitten! Die schreckli­che Zeit ist vorbei! Der Herr hat euch ohne Mitleid für eure Sünden bestraft. Eure Schuld ist beglichen!“  Jesaja 40,1-2


Ist heute die Schuld der Isrealiten, des auserwählten Volk Gottes abgelaufen? Ich glaube schon! Wir sind in einer sehr interessanten Zeit. Der Prophet Hesekiel musste für das Nordreich 390 Tage auf der linken Seite (gilt für die 10 "verlorenen" Stämme) liegen, als Strafzeit von 390 Jahren:


Du aber lege dich auf deine linke Seite und lege die Missetat des Hauses Israel darauf. Für die Zahl der Tage, die du darauf liegst, sollst du ihre Schuld tragen. Ich aber habe dir die Jahre ihrer Schuld in ebenso viele Tage verwandelt, nämlich 390 Tage; so lang sollst du die Schuld des Hauses Israel tragen. Hesekiel 4,4-5


Wir fragen uns nun natürlich: Die Zeit von den 390 Jahren ist doch schon seit Langem abgelaufen? Auch ich habe den Heiligen Geist gefragt und stiess dabei "zufällig" auf nachfolgende Bibelstelle:


Ich will mein Angesicht gegen euch richten, dass ihr vor euren Feinden geschlagen werdet; und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr werdet fliehen, obwohl euch niemand jagt!

Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch siebenmal mehr bestrafen um eurer Sünden willen, und ich will euren harten Stolz brechen. Ich will euch den Himmel machen wie Eisen und die Erde wie Erz, dass eure Kraft sich vergeblich verbraucht und euer Land seinen Ertrag nicht gibt und die Bäume des Landes ihre Früchte nicht bringen. Wenn ihr euch mir aber noch weiter widersetzt und mir nicht gehorchen wollt, so will ich euch noch siebenmal mehr schlagen, entsprechend euren Sünden.

3. Mose 26,17-21


Es ist sehr interessant und ist sicher kein Zufall!


Wenn wir eine einfache Rechnung machen für das Nordreich, das im Jahr 722 v.Chr. aus Israel mit einem Scheidebrief nach Babylon vertrieben wurde: 


Total Strafzeit: 7 x 390 Jahre = 2730 Jahre

2730 - 722 = 2008


Rechnen wir diese Jahre ab dem Jahr 722 (v.Chr.) bis heute, kommen wir in das Jahr 2008!


Ich glaube, dass wir stellvertretend für Israel Busse tun müssen, was sie Gott dem Allmächtigen als sein auserwähltes Volk Gottes angetan haben!


Bitte denkt auch Ihr darüber nach! Betet, dass der Herr allen suchenden Menschen in allen Völkern die Herzen beschneidet und bald Seine grosse Barmherzigkeit über allem Fleisch ausgiesst ...!