Hauszellen - Hauskreise

Rudof Kaleb SCHUREK

Ruedi / Dodi


Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai

Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt


Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft

und im Brot-brechen und

in den Gebeten!


Apostelgeschichte 2,42



Gott ist treu,

durch den ihr berufen seid

zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus,  unserem Herrn.


1.Korinther 1,9


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Februar 2018

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Hauszellen / Hauskreise






Kleine Gruppen von Christen, die unter der Woche in privaten Häusern und Wohnungen zusammen kommen werden als Hauszellen, Hauskreise, Kleingruppen, Zellgruppen oder Hausgruppen bezeichnet. Solche Gemeinde-Zellen werden in der Regel Regionen zugeteilt und werden von einem Zellen-Leiter organisiert und geführt. Die Leiter sind normalerweise dem Pastor oder in grösseren Gemeinden einem Koordinator untergeordnet bzw. fachlich angegliedert und, er ruft diese Zellenleiter regelmässig zusammen – vor allem auch zu gemeinsamen Gebeten! Er teilt auch neue Gläubige einer Hauszelle zu.


Hauszellen sind meistens Untergruppen einer Gemeinde und stellen ein zusätzliches Angebot neben dem regelmässigen Gottesdienst dar. Dies heisst jedoch nicht zwingend, dass jeder auch Mitglied in der gleichen Gemeinde sein muss. Hauszellen, die zu keiner Gemeinde oder einer übergemeindlichen Organisation gehören, werden auch als Hausgemeinde bezeichnet, insbesondere, wenn diese Mitglieder keiner anderen Gemeinde angehören.


In der Glaubensgemeinde lernt man von Predigern

–  im Hauskreis lernt man von seinem Nächsten!


Diese kleine Gruppen oder Zellen von Christen treffen sich zum gemeinsamen Beten, Singen sowie zum Bibelstudium und Gedanken- und Zeugnisaustausch. Diese Hausver-sammlungen sind sinngemäss geistliche Familien, wobei bei jedem Teilnehmer eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus im Vordergrund steht und dem Verlangen nach Geborgenheit und Gemeinschaft im kleinen Kreis Rechnung getragen wird. Eine solche Hauskreis-Familie soll vor allem auch durch Motivation den Glauben fördern und stärken!


Hauszellen werden wegen ihrer intimen und zwanglosen Umgebung und den intensiven, freundschaftlichen Beziehungen, die darin entstehen können, sehr geschätzt. Im Gegensatz zum Gottesdienst bietet der Hauskreis jedem Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen auch aktiv zu beteiligen und in Diskussionen und persönliche Fragen zu klären. In der Zusammenkunft von Brüdern und Schwestern im Geiste und dem strikten Bezug auf das Evangelium, kommt es in Gebet, Gesang und geistlichen Leben zu echten und  wirksamen Glaubenserfahrungen, die sich sowohl auf das persönliche Befinden der Mitglieder als auch auf das der Gemeinde aufbauend und belebend auswirkt. Hauskreise bieten die Gelegenheit, mehr über den christlichen Glauben kennenzulernen und Glaubensschritte in der Gruppe mitzuerleben.

















Freunde und Bekannte werden eingeladen, um an Bibelarbeiten und Diskussionsrunden teilzunehmen und auch um das wahre Evangelium unter den Familien-, Freunden- und Nachbarskreis zu bringen. Auf diese Art sollen Hauszellen allmählich wachsen und sich weiter teilen, sobald sie zu gross geworden sind. Eine Hauszelle umfasst in der Regel höchstens zehn bis zwölf Personen – einfach so viele, wie in einen Wohnraum passen. Dieser Prozess ähnelt ein wenig der biologischen Zellteilung, darum werden Hauszellen auch als Zellgruppen oder als Hauszellen bezeichnet.


Doch diese Art der Verbreitung ist nicht die Hauptmotivation des Hauskreises, sondern es ist eine Möglichkeit, gewisse Menschen kennenzulernen, sich näher zu kommen und in einer kleinen Gruppe über biblische Inhalte zu diskutieren und zu beten.


Eine Hauszelle gibt Raum, um in kleinem Kreis selbst-ständig über die Bibel nachzudenken. Dadurch kann es vereinzelt zu sektiererischen Tendenzen in kleinen Kreisen kommen, und gerade deshalb stehen manche Gemeindeleitungen Hauszellen eher kritisch gegenüber. Bei den meisten Hauskreisen ist diese Sorge jedoch unbegründet und ist durch das Eingreifen des Heiligen Geistes selbst-regulierend! Es kann immerhin auch die Anreize einer Gemeinde erhöhen, wenn sie für Menschen mit unter-schiedlichen Interessen jeweils passende Hauszelle anbieten kann.


Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam - sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Froh-locken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden!  Apostelgeschichte 2,43-46


Eine funktionierende Hauszelle fördert eine beziehungs- und bedürfnisorientierte Gemeindearbeit.


Diese Gemeinschaften sind auch Trainingsmöglichkeiten und Hilfen, um den Glauben im täglichen Leben umzusetzen, denn man trägt und stützt sich in verschiedenen Formen gegenseitig. Der Rahmen einer solchen Kleingruppe wirkt besonders gegen die Anonymität.


Das Gemeinschaftserlebnis kann hier tiefer sein als in der Hauptgemeinde. Miteinander werden auch Lasten, Krisen und Beschwerlichkeiten erfahren. Aber nirgends ist die Möglichkeit grösser durch gegenseitige Annahme, gegenseitiges Lastentragen und gemeinsames Wachstum im Glauben zu erfahren. Eine Hauszelle ist ein nützliches Zusammenkommen besonders auch in Kämpfen gegen Süchte und Anfechtungen jeglicher Art, in gegenseitigem Aufmuntern, gemeinsamer Fürbitte und Unterstützung durch Gebete im normalen Alltag - besonders auch für neue  Gläubige, aber auch als Chance für Nichtchristen, welche in scheinbar unüberwindbaren Nöten sind! Auch bei finanziellen Problemen kann eine wahre Hauszelle selbstregulierend sein!


Vorteile einer Hauszelle können nachfolgende sein:


Reife Christen betreuen unmündige Christen

Man wird eher wahrgenommen

Man kommt sich näher

Man ist mutiger, Kommunikation wird erleichtert

Man kann aktiv teilnehmen

Man kann Fragen stellen

Man hat ein gemeinsames Erleben

Man hat ein flexibleres angepasstes Programm

Man wird persönlicher begleitet

Man kann Einzelne mehr fördern

Man hat Zeit für Erfahrungsaustausch

Man kann über den Glauben reden

Man hat mehr Raum für persönliche Beiträge

Man erkennt die Geistesgaben der Mitglieder rasch

Man kann in die Herzen der Einzelnen schauen

Praktische Verarbeitung und Umsetzung ist eher möglich


Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammen kommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung - alles lasst zur Erbauung geschehen!

1. Korinther 14,26


Ein Zellenabend darf nicht von einem Dauerredner geprägt sein, denn jeder sollte zum Wort kommen. Ein solcher Abend sollte mindestens vier Elemente enthalten, wobei der Lobpreis und die Anbetung Gottes an erster Stelle sein sollen:


  1. Zeit des Lobpreises
  2. Zeit der der Anbetung
  3. Zeit des Austausches
  4. Zeit der Erbauung
  5. Zeit der Fürbitte
  6. Zeit des Dienens


Ab und zu könnte auch einmal ein Thema zur Evangelisation gewählt werden, um für eine solche Zusammenkunft gezielt offene Menschen einladen zu können. Ein gemeinsames Essen und ein Zeugnisabend, das Abspielen eines christlichen Filmes könnten mit solchen ausgewählten Personen sehr wirkungsvoll sein, um sie in eine Hauskreis-Familie zu bringen!





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Nachfolge mit Geistesgaben