Rudof Kaleb SCHUREK

Ruedi / Dodi


Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai

Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

Die Schlingen der Gottlosen umgeben mich,

aber ich vergesse dein Gesetz nicht!

Mitten in der Nacht stehe ich auf, um dir zu danken für die Bestimmungen deiner Gerechtigkeit!


Ich bin verbunden mit allen, die dich fürchten, und die deine Befehle befolgen!


HERR, die Erde ist erfüllt von deiner Güte -

lehre mich deine Anweisungen!


Du tust Gutes

an deinem Knecht, o HERR,

nach deinem Wort!


Lehre mich rechte Einsicht  und Erkenntnis -

denn ich habe deinen Geboten geglaubt!


Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich -

nun aber befolge ich dein Wort!


Du bist gut

und tust Gutes -

lehre mich deine Anweisungen!


Psalm 119,61-68


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Februar 2018

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A6  Segen durch dunkle Wolken



Ein versiegelter Bund


Man liebt seine Glaubensgemeinde und bekommt dort die notwendige geistliche Nahrung. Gott will unsere Nähe, dazu hat er uns geschaffen! Das erste Kennzeichen einer Errettung ist die innere Befreiung - ein unglaubliche und enorme Eintracht - eine totale Entlastung und auch eine Erleichterung, denn Gott nimmt alle Lasten ab. Das zweite Zeichen ist, dass es einen Menschen zu den Glaubensgeschwistern hinzieht. Es entsteht ein fühlbarer Zug zu Gleichgesinnten - zu geistesverwandten Menschen!


Am Freitag vor dem Palmsonntag 2004 habe ich die siebente Rippe links gebrochen – genau sieben Tage nach meiner Sinnesänderung. Im Gebet fragte ich darauf spontan Jesus Christus, warum ich nun dies zu allem Erlebten auch noch erdulden müsse. Dabei zeigte er mir ganz spontan eine sehr eindrückliche Bibelstelle und er sprach so durch diese Worte in mein tiefstes Innere:


„Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Ver- folgungen erleiden! Die Verführer und Schwindler dagegen bringen es noch weit – auf dem Weg ins Verderben! Betrüger sind sie und selbst Betrogene! Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und worauf du dein Vertrauen gesetzt hast. Du weisst, wer deine Lehrer waren, und du kennst auch seit deiner Kindheit die Heiligen Schriften. Sie können dich den Weg zur Rettung lehren, die dir zuteil wird durch den Glauben, der sich auf Jesus Christus gründet. Sie dienen dir aber auch bei deiner Aufgabe als Lehrer der Gemeinde. Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich für die Unter- weisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt. Mit den Heiligen Schriften in der Hand ist der Mensch, der sich Gott zur Verfügung gestellt hat, ausgerüstet für alle Aufgaben seines Dienstes!“ 

2.Timotheus 3,12–17


Meine Tränendrüsen füllten sich und die Augen überliefen geschwind. Ich hatte keinen Zweifel mehr, was sich da abspielte! Was für ein Paukenschlag, was für ein Wunder, was für ein wunderbares übernatürliches Erlebnis für mich alleine. 


„Jesus spricht mit mir!“


Er kennt mich genau und er will, dass ich mich für ihn und seine Wahrheit einsetze. Er warnt jedoch nochmals sehr eindrücklich und klar, wie es den restlichen Menschen geht, die den falschen Weg gehen und die ihn nicht als Retter suchen. „Will er mich als sein Zeuge brauchen?“ kam es auch als Frage in mich. Er wird mir dabei helfen über den Heiligen Geist, über meine neue persönliche Begleitung und eine Verbindung zum allmächtigen Gott.


„Und wir sind seine Zeugen über diese Worte und der Heilige Geist, welchen Gott gegeben hat denen, die ihm gehorchen!“  Apostelgeschichte 5,32


„Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen!“

  2.Timotheus 2,19


An erster Stelle sagt mir der neue Lehrmeister aber auch, dass ich mit Verfolgungen rechnen müsse, wenn ich mit ihm eine Bindung, einen Bund eingehe! Ja, darüber könnte ich bereits ein apartes Buch schreiben, denn dem Verführer und seinem Gesindel gefällt meine Offenheit und meine Unerschrockenheit unter gar keinen Umständen.


Zu meinem Dussel lerne ich rasch, wie ein Unteroffizier in der Offiziersschule. Sogar meine kleinsten Fehler haben die finsteren Bestien, die dem Teufel gehorchen, brutal ausgenutzt und dazu Speichellecker und Heuchler gegen mich angesetzt, von denen ich zu keiner Zeit so etwas für möglich gehalten hätte ...!


Gott zeigte mir rasch, wie die Mehrzahl der Menschheit von finsteren Dämonen beherrscht und darum jederzeit missbraucht werden können. Der Teufel braucht dazu immer wieder Leute aus dem Lager der Christen, und das schmerzte mich am Anfang meines Weges ganz heftig.


„Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind!“  Johannes 3,10


„Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott!“ 1.Johannes 4,15



Lautes Bersten zur Erinnerung


Damit ich es sicher nicht vergessen sollte, habe ich diese 7. Rippe über dem Herzen ein paar Tage später nochmals oder noch ganz gebrochen. Mit unvergesslichem lauten Knacken, als ich mich vom Bauche liegend auf die Rückenlage drehen wollte. Mit einem Schmerzensschrei zur dauerhaften Erinnerung an diese enorme Wende nach meinem sinnlosen Leben!


„Betrübet nicht den heiligen Geist Gottes,

mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung!“

   Epheser 4,30


Für mich ist nun diese verheilte Rippe wie ein göttliches Siegel über dem Herz, der wichtigen und lebenswichtigen Lebenspumpe!


An meiner linken siebten Brustrippe von oben, diejenige welche als ein Teil des Schutzgerippes über das wichtigste menschliche Organ geht - über das Herz, die Rippe, ich nach meiner Umkehr zu Gott gebrochen habe.


Ein erstaunliches Organ ist das Herz, das nur etwa faustgross ist, nur etwas mehr als 300g wiegt und pro Minute 60 bis 80 mal jeweils 70ml Blut in die Haupt- schlagader unsers Körpers pumpt. Auf eine Stunde umgerechnet ergibt es ca. 350 Liter, pro Tag etwa 8'400 Liter, pro Jahr ca. 3'066'000 Liter und in einem Leben von 70 Jahren 214'620'000 Liter.


Ist das nicht erstaunlich, was dieses menschliche Körperorgan leistet? Bei einem Gesamtgewicht eines Hochsee-Tankers über 250'000 Tonnen spricht man von einem Supertanker. Man könnte also einen Supertanker füllen mit der Lebensleistung dieser kleinen und so wundersamen Blutpumpe!


Das Herz ist aber nicht nur das wichtigste Organ, nein, es ist ein faszinierendes Organ. Es ist die Verkörperung für das Leben und das Symbol für die Seele schlechthin. In allen Kulturen der Welt ranken sich um das Herz seit alters her die Optimismen und Ängste der Menschen, ihre Phantasien von Liebe, Hass und Gewalt. Auch in der christlichen Tradition sind antike Vorstellungen vom Herzen tief verwurzelt. Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament erscheint es als von Gott geschaffenes, körperliches und geistiges Zentrum des Menschen, in dem Verstand und Gefühl eine Einheit bilden und wo sich Gott auch offenbart.


Gott hat mir also ein dauerhaftes Zeichen unseres neuen Gnadenbundes gegeben. Für mich ein bleibendes Ermahnungszeichen, aber auch ein Garantiesiegel über meiner Lebenspumpe. Ein wichtiger Brief wurde früher mit einem Siegel verschlossen. Ein Siegel war schon immer eine Beglaubigung, ein Beweis einer vertraulichen Stelle. Die siebte Rippe nach sieben Tagen neuem Bund, einem Herzens- und Liebesbund mit Gott. Das unfassbare Erbe, das Gott für uns Menschen bereit hält.


Als heilige Zahl hat die Sieben schon in der Bibel unterschiedliche Bedeutungen erhalten - sie ist die wichtigste Zahl! Sie ist vor allem die Zahl der Fülle und der Vollständigkeit und auch, nach der Weisheit Gottes! Sieben ist die Masszahl der Woche, die am 7. Tag ihren Höhepunkt hat, die Zahl für einen abgeschlossenen Zeitabschnitt, eine runde oder vollständige Grösse. Sieben ist die Zahl Gottes, die die menschliche Begrenztheit in der Sechs vollendet, Zahl der von Gott gewollten Totalität! Wegen ihres Bezugs zur Wochenordnung und zu Gott kann für die Bibel gleichsam „aller guten Dinge sind sieben“ gelten:


Und Elisa schickte einen Boten zu ihm (dem König von Aram) und liess ihm sagen:


Geh hin und bade dich siebenmal im Jordan! So wird dir dein Fleisch wiederhergestellt werden und rein sein!  2.König 5,10


Auch das Herz hat  in meinem turbulenten Leben immer eine bedeutende und brisante Rolle gespielt. Mein neuer Herr hat aber nun mein Herz eingenommen, ich gehöre ihm! Ich bin sein Sohn und er ist mein Vater!


„... durch welchen auch ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium von eurer Seligkeit - durch welchen ihr auch, da ihr gläubig wurdet, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheissung, welcher ist das Pfand unsers Erbes zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zu Lob seiner Herrlichkeit!“  Epheser 1,13–14


Ich wurde als kleiner Mensch zum Lob seiner Herrlich- keit, seines Schutzes, seiner Fürsorge und seiner Wahrheit wachgerüttelt. Aber wollte mir Gott mir nicht noch etwas sagen und bestätigen? Wurde die Frau (Eva), als Gott die Menschen schuf, nicht von einer Rippe des Mannes (Adam) gemacht? Hat Gott darum des Mannes (meine) Herzensrippe gebrochen, weil er meine Beziehung (Herzensbindung) mit dieser Frau abgebrochen hat, ein brüskes Ende gesetzt hat?


Dies ist sicher eine zusätzliche Antwort Gottes, dass er die Vereinigung zwischen mir und Alissa schmerzhaft und laut geknackt hat!


Das Herz spielt auch beim allmächtigen Gott eine enorm wichtige Rolle. Für ihn ist es das Schaufenster in das Innerste und Tiefste jedes Menschen – in das ehrliche und unverfälschte Gefühlsleben eines jeden:


„Mehr als alles andere behüte dein Herz - denn von ihm geht das Leben aus!“  Sprüche 4,23


Es ist auch die Lebensquelle, die unermüdlich und mit grosser Kraft das Blut durch den ganzen Körper pulsiert und so das Leben aufrecht erhält. Im Wort Gottes wird unheimlich viel über Blut gesprochen. Man findet in den alten und neuen Büchern viele Texte, wie Gott Blut zur Errettung von verlorenen Menschen gebraucht und, wie viele dieser verbindlichen göttlichen Bücher bereits auf das Blut Jesu hinweisen, das er als schützende Wirkung, sühnende Wirkung, befreiende Wirkung, vergebende und reinigende Wirkung für uns gegeben hat! Im Blut ist Leben - sagte Gott schon zu Mose!


Jesu Blut ist jedoch nicht einfach „gewöhnliches“ Blut, nein es ist aussergewöhnliches und rettendes Blut – weil der Sohn Gottes ohne Sünden gelebt hat und so die satanischen Mächte blossstellen konnte und sie auch für immer besiegt hat!


„Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz - und ohne Blut vergiessen geschieht keine Vergebung!“  Hebräer 9,22


„... welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden ...!“

   Kolosser 1,13-14


„Das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden!“  Matthäus 26,28


Ich war nun zur Ernte reif wie eine Traube, die sich sehnt rasch gepflückt zu werden! Ich betete nun täglich mehrmals und ernsthaft aus meinem veränderten Innersten und geführt durch die Kraft des Heiligen Geistes.


Am darauf folgenden Sonntag war es Palmsonntag. Ich ging nun endlich und mit meiner lädierten Rippe, in den Gottesdienst. Es gab eine gemeinsame Predigt der Freikirchen in unseren kleinen Stadt. Dabei fühlte ich mich von sehr vielen lieben Menschen umgeben, in einer sehr angenehmen und warmherzigen Atmosphäre. Vor allem waren auch Martin und Ursula da und „wie durch Zufall“, sassen auch Paul und Elsa direkt vor uns. Ich hatte sie bisher noch nicht persönlich gekannt.


„Da muss die Liebe Gottes sein!“


„Ruedi, genauso ist es!“

                                               kam es mit grosser Liebe in mich. Was für eine wundersame Liebe und was für eine glückliche Sphäre, die mich hier umgab!


Ich war meinem himmlischen Vater weggelaufen und immer wieder seinem Rufen ausgewichen. Er hat mich nun aber sehr liebevoll in seinem Haus, in meiner wahren Heimat empfangen und mich fest in seine umsorgten Arme geschlossen und mich liebkost. Er ist nun bestimmt sehr glücklich, dass er mich nun endlich auf die richtige Lebensspur bringen und mich nach Hause holen konnte, denn er liebt alle Menschen, so wie sie sind.


Er möchte die ganze Menschheit retten. Er hat aber allen den eigenen Willen gegeben – das leider sehr vielen Erd- bewohnern zum verderblichen Verhängnis wird und wurde. Das ist es eben, was viele menschliche Geschöpfe nicht verstehen – es hat mit wirklichem Glauben an den allmächtigen Gott zu tun!


„Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte wiederbringen und das Verwundete verbinden und des Schwachen warten!“  Hesekiel 34,16


„Denn ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides!“  Jeremia 29,11



Gott bereitet auf Ereignisse vor


Wir Menschen neigen dazu, Unerklärliches dem Zufall zuzuschieben. Ist es nicht so? Leider tun wir dies immer wieder. Auch die Entstehung der Erde wird von vielen Menschen einem Zufall zugeschrieben einem „Urknall“. Alle Lebewesen, Pflanzen, Tag und Nacht, Wind und Wetter, Sonne und Mond und alle Jahreszeiten seien ein reiner Zufall. „So ein Hirngespinst, die haben doch selbst einen Knaller!“ müsste doch jeder vernünftige Mensch sagen.


Man will dem wahren Gott und Schöpfer ausweichen! Es gibt zum Glück immer mehr Wissenschaftler, die bei ihren Forschungen auf Spuren Gottes stossen und überzeugt sagen, dass unsere Welt durch Naturgesetzte an einem winzigen Faden schwebe, da könne nur ein sehr mächtiger und eine weise und allmächtige Gottheit dahinter sein. Wie recht sie doch haben!


Haben wir schon einmal darüber nachgedacht, was Zufall eigentlich ist? Seit ich in Gottes neu geschenktem Leben bin, sage ich immer wieder mit Erstaunen:


„Zufall ist, von Gott zugefallen!“


Wenn wir das Zugefallene richtig erkennen kann es Vorsehung sein.


„Ganz sicher waren meine Erlebnisse keine Zufälle! Gott hat auf ganz eindrückliche Weise an mir und auch an meinen Freunden gewirkt und uns und unser Leben sehr spontan und rasch verändert!“


                                                                          musste ich mir jedoch immer wieder eingestehen! Unser Gott hat mir und meinen Freunden diese Kirchgemeinschaft und unsere neue Glaubensgemeinde gezeigt und geschenkt. Er hat uns da hineingerufen - auf seine eigene, für uns nicht immer erklärliche Weise. Der neue allmächtige Vater hat uns eine ganz neue Bestimmung zufallen lassen!


„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir!“ Psalm 139,5

 

„Ich will euch wiedersehen - und euer Herz soll sich freuen!“  Johannes 16,22


Wie ich auf meine Trennung von meiner damaligen Liebsten bereitstellt wurde, so sind auch Ursula und Elsa auf ihr bevorstehendes Ereignis vorbereitet und eingestellt worden. Ursula hatte ein paar Monate vor dem Tode ihres geliebten Sohnes Simon einen sehr traurigen Traum, der für sie damals noch unverständlich war:


Ihre Familie war an einer Abdankung in der Kirche und sie gingen darauf hinaus ins Freie. Sehr viele Leute haben ihnen dann das aufrichtige Beileid ausgedrückt und auch viel echte Anteilnahme gezeigt. Sie wusste jedoch nicht, wer in ihrer Familie gestorben war in diesen nächtlichen Bildern.


Es war das Reden Gottes! Der Schöpfer redet immer wieder auf verschiedenste Weisen in unser Leben hinein, wenn wir ihn ehrlich suchen und ihm nachfolgen.


Nach diesem Traum hatte Ursula keine gute Zeiten, denn ihr Unterbewusstsein beschäftigte sich bereits auf das kommende schwere Ereignis! Sie machte von Simon ahnungslos eine Abschiedsfoto. Es war ihr letztes Foto von ihm: Er fuhr mit dem Fahrrad vom Elternhaus weg – eine Foto vom wegfahrenden Simon - ein Abschiedsbild.


Sie hatte einfach das Verlangen, dieses „blöde Foto“ zu knipsen. Ich weiss heute, dass es in unserem Leben keine Zufälligkeiten gibt. Elsa und auch eine ihrer Nachbarinnen hatten beide den gleichen Traum - ein paar Tage, bevor Martha in den wunderbaren Himmel gerufen wurde: Martha durfte ihnen in einer göttlichen Vision erscheinen! Sie war gesund, konnte gehen und normal sprechen, und - sie war von einem wundersamen gütigen hellen Licht eingehüllt!


Ja – der Herr hat für mich in sehr kurzen Zeit einen neuen und ganz anderen Freundeskreis aufgebaut, worin ich mich nun wohl fühle und mit dem ich meinen Glauben leben und auch schulen und stärken kann.


Der Sohn Gottes will auch, dass ich rasch Versäumtes nachhole und mich ständig verbessere. Er hat in mir sein Gnadenwerk weiter voran getrieben, obwohl meine eigene Natur und die mächtige und böse Welt und logischerweise der hinterlistige Teufel sich geschworen haben, mich dabei zu hindern! Ich fühle in dieser Zeit auch sehr stark, dass Gott mich in seinen Dienst stellen will und das gefällt meinem Feind, den dunklen Mächten überhaupt nicht. Darum will ich nun mutig und getrost vorwärts schreiten und bin auf mein neues Leben sehr gespannt!


„Nahet Euch zu Gott, so naht er sich Euch! 

Jakobus 4,8


„Güte und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang!“  Psalm 23,6


„Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle hat!“ Matthäus 13,12


Jesus ist auch für dich gestorben! Er will mit uns und mitten unter uns leben. Dazu hat er grosses bereit für die, welche ihm nachfolgen. Er will uns schulen und seinen Segen ausgiessen, d.h. er will seine Kinder erziehen und reich beschenken, denn er liebt sie ganz enorm, so wie es bei einem guten Vater der Fall ist.


Johannes schreibt in seinem 1. Brief klar und unver- rückbar:


„Wer vom Sohn Gottes nichts wissen will, hat auch keine Verbindung zu Gott. Alle, die den Sohn ablehnen, lehnen auch den Vater ab. Wer sich aber dem Sohn unterstellt, der hat auch mit dem Vater Verbindung. Achtet also darauf, dass ihr in eurem Herzen die Botschaft bewahrt, die ihr von Anfang an gehört habt. Wenn das, was ihr gehört habt in eurem Herzen bleibt, dann werdet ihr stets mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben. Denn eben das ist es, was Jesus uns versprochen hat:


Ewiges Leben! Euch hat Christus seinen Geist gegeben. Solange dieser Geist in Euch bleibt, habt ihr keinen andern Lehrer nötig, denn er belehrt euch über alles. Was er sagt ist wahr und keine Lüge! Tut daher, was der Geist euch lehrt – bleibt mit Christus verbunden!“



Einladung zur Teilhabe am Heil Gottes


Ist es nicht wunderbar, in der Bibel habe ich zusammen hängende Passagen gefunden, die total zu meiner erlebten Geschichte in mein neues Leben passen:


„Neigt euer Ohr und kommt zu mir! Hört, und eure Seele wird leben! Und ich will einen ewigen Bund mit euch schliessen, getreu den unverbrüchlichen Gnadenerweisen an David. Sucht den Herrn, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken. Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen - und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung!


Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken!" Jesaja 55,6-9


„Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen. Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt, die gegen Gottes Willen verstossen. Glücklich ist, wer sich fern hält von denen, die über alles Heilige herziehen. Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt – Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Früchte trägt jedes Jahr und dessen Blätter nie verwelken. Was er sich vornimmt, das gelingt!


Ganz anders ergeht es allen, denen Gott gleichgültig ist: Sie sind wie dürres Laub, das der Wind verweht. Vor Gottes Gericht können sie nicht bestehen! Weil sie ihn abgelehnt haben, sind sie von seiner Gemeinde ausgeschlossen. Der Herr sorgt für alle, die nach seinem Wort leben! Doch wer sich ihm trotzig verschliesst, der läuft in sein Verderben!“

  Psalm 1,1-6


Es ist sehr spannend im Wort Gottes immer wieder eine Antwort zum Sinn unseres kurzfristigen Lebens zu suchen. Gott will und wird allen - die es auch ganz sicher wollen – helfen! Er wird die gestreuten Samen beleben und gedeihen lassen. Dies ist doch so einfach und erst noch gratis – mit einem „Freipass“ für das ewige Leben - natürlich so Gott es will. Er wird aber niemanden zwingen, man muss wirklich selber zu Jesus kommen und ihn auch wollen


Auch wenn die Sonne von Zeit zu Zeit hinter dunklen Wolken verborgen ist, wird sie immer wieder neu scheinen. Sie wird immer wieder wärmende Strahlen schicken, beleben und glücklich machen, dafür sorgt unser Schöpfer im Himmel, der uns seine Liebe geben möchte.


Aber gar nichts ist selbstverständlich, seid darum immer wieder dankbar für allen Schutz, für das Essen und die Gesundheit. Bittet ihn dafür - mit einem Gebet an einem stillen Ort! Beginnt mit Gott zu reden, er gibt, wenn es ehrlich gemeint ist, sofort Antwort. Das können viele Menschen bestätigen, die ihn gesucht haben und ihn finden und erleben durften.


Sucht nun selbst eure Worte in der Bibel, ich verspreche euch, ihr werdet sie rasch finden. Jesus zeigt sie euch und macht sie verständlich – aber, ihr müsst es echt aus dem Innersten wollen!


„Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Weg, dass dein Fuss nicht straucheln wird!" Sprüche 3,23


„Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn!“ 1.Johannes 5,11



Hände weg von Okkultismus und Aberglaube


Eine direkte Klarheit durch das Reden Gottes hatte ich in einem geistlichen Traum ende Jahr 2004:


Ich kam aus dem alten Schulhäuschen in Eschenmosen oberhalb Bülach. Frauen riefen mir zu und fragten mich, ob ich nach Bülach hin­unter mitfahren wolle. Ich sagte ohne zu überlegen spontan zu und wollte in den alten VW-Bus durch die seitliche Schiebetüre einsteigen. Aber - was soll das?! Im sehr alten und sehr rostigen Bus waren keine Sitze und auch der Boden fehlte! Trotzdem klammer­ten sich viele Frauen und auch Männer im Innern des Busses am Chas­sis des Göpels fest, ent­schlossen zu einer wahnsinnigen und lebensgefährlichen Tal­fahrt. Ich winkte so­fort ab, entfernte mich und rief bestürzt: „Nein, nein! Ich gehe viel lieber zu Fuss und be­nutze den Eschenmoser-Kirchweg!“ Ich ging darauf auf dem beschwerlicheren und schmalen Weg ins Tal hinunter.


Was will dieser unheimliche Traum sagen? Ich durfte es sofort verstehen, und es ist auch meine Pflicht, Menschen zu ermahnen.


Gott spricht mit Mahnungen in unser Leben hinein!


In meinem alten Leben ging ich regelmässig zu einer fragwürdi­gen Frau in eine Meridian- und Akupressur-Massage (Shiatsu). In diesem Ex-Schulhaus oberhalb unserer kleinen Stadt habe ich mich auch spontan einer Esoterik-Schule als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung gestellt. Die „Heiler“ hatten einen Guru als Meister - ein Medium. Mein Gott gab mir jedoch bald zu verstehen, dass ich mich schleunigst von dieser Geheimlehre entfernen müsse.


Okkultismus und Aberglaube sind rasante und tödliche Fahrten ins Unglück – bodenlose „Down Hills“ in die tiefe Finsternis, in die kalte und gottlose Dunkelheit! Naiv und unbewusst nehmen Menschen von dunklen Mächten Leistungen in Anspruch. Damit wird den unsichtbaren Geistern (Dämonen) erlaubt, in die Leben unkundiger Menschen Einfluss zu übernehmen.


Gott sagt uns allen, dass wir den schmalen, den etwas umständlicheren Weg des Glaubens nehmen sollen – er meint damit den sicheren und einzigen Weg mit Jesus Christus. Vertrauen wir alleine auf ihn, sind wir unter dem Schutz des Allmächtigen. Gott will, dass wir bei wahren Christen Fürbitten in Anspruch nehmen für unsere Mängel, Gebrechen und für unsere Bewah­rung – und er will, dass wir alles Okkulte aus unseren Wohnungen und Häusern (Glücksbringer, okkulte Bücher, Filme, Bilder, Kruzifixe, Buddhas, Amulette, usw.) wegräumen.


Er will, dass wir uns nicht mit Horoskopen, Handli­nien-Lesen, Kartenlegen, Pendeln, Wahrsagerei, fernöstlichen Heilmethoden, Fernheilung, Steintherapie, Augendiagnose, Yoga, Reiki, Feuer gehen,  und dergleichen befassen – nicht einmal zum Spass!


Gott will un­sere Umwelt vor dem bedrohlichen und schrägen Okkultismus und dem Aberglauben warnen! Er will, dass wir massiv gegen diese teuflischen Hinterhalte kämpfen - mittels starken und mächtigen Gebeten, die er uns durch den Heiligen Geist gibt!


Auf dieser Erde herrscht ein kolossales Chaos, verursacht durch den Teufel, den Jesus ein Verführer, Lügner und Mörder nennt. Vertrauen wir alleine auf Jesus Christus – er wird uns durch alle diese unheimlichen Irrgärten führen. Dabei ist Gottes Wahrheit unser wirksamer Schild und Schirm und auch unsere Autorität!



Entknote dein Seelenleben


Viele wissen, dass es einen wirklichen Gott gibt, aber sie haben ihn trotzdem aus ihrem Leben ausgeschlossen. Ja, sie haben ihr Haus und den Zugang zu ihrem Herz für Gott, ihrem wunderbaren Vater von innen verschlossen. Man lässt den eigenen wahren Vater einfach draussen stehen, bei jedem Wetter, ob es nass oder ob es kalt ist. Erst bei ganz dunklen Wolken und grossen Gewittern, erst bei grösster Not, ruft man ihn ins Haus, jammert und erwartet dann sofort rasche Hilfe!


Aber vielfach auch nur wieder für kurze Zeit, dann vergisst man ihn leider wieder viel zu rasch und schickt in wieder vor die Haustüre! Nur sehr wenige Erdenbürger bedenken, dass es bereits zu spät ist, wenn die Zeit des Erdenlebens abgelaufen ist.


Lebt euch selbst – aber mit dem täglichen Glauben an Jesus Christus. Er ist doch unser Vater und wir seine Kinder, die er sehr lieb hat und denen er viel Weisheit geben will. Er will immer, dass es uns gut geht und ist stolz auf uns alle, wenn wir zu ihm aufschauen und ihn lieben und ehren. Wir dürfen unserem Vater und unserem Schöpfer doch nicht die Türe verriegeln! Nein - wir geben ihm doch alle unsere Schlüssel des ganzen Hauses und, er soll alle unsere Geheimnisse erfahren!


Sehr häufige Ausreden sind, wenn man ungläubige hastige Menschen auf der Strasse anspricht:


  • Es geht mir ja sehr gut!
  • Im Moment habe ich keine Zeit!
  • Ich kann mit der Kirche nichts anfangen!
  • Es ist ja gut, wenn dir das hilft – ich brauche es jedoch nicht!


Warum geht es uns noch gut? Warum hat man keine Zeit? Man ist ein von aussen gelebter Mensch – ein getriebener Ruheloser. Man richtet sich nach dem Wind, der gerade weht und man lässt sich vom Leben hetzen und verführen! Bis jetzt liegt Gottes Segen noch auf unserer Nation. Aber sind wir dafür auch wirklich dankbar?


Viele Menschen sind jedoch bereits in einer gefährlichen Sackgasse, weil sie nicht an Jesus Christus glauben. Sie können nicht mehr zurück – weil sooo viele Leute auf diesem breiten Weg sind und man sich in dieser Strömung kaum noch bewegen und geschweige denn noch umdrehen kann. Man ist eingeklemmt und wird vom reissenden Strom dieser Welt mitgerissen. In eine gefährliche Richtung, denn dieser weltliche Lebensfluss reisst mehr und mehr alles ins Verderben. Ein Umdrehen gibt es nur noch durch Einsicht, durch ernstes und ehrliches Flehen zu Jesus Christus. Er alleine kann uns aus der gewaltigen und lebensgefährlichen Strömung herausziehen und vor dem ewigen Verderben retten!


„Herr, zeige mir wie kurz mein Leben ist und dass mein Ende unausweichlich kommt – mach mir be- wusst, wie wenig mir noch bleibt!“   Psalm 39,5


Bevor wir darüber nachdenken, wie kurz eigentlich unser Leben ist – will ich hier ein Gedankenspiel einbringen, das doch einiges zu bedenken gibt:


Leider kennen nur wenige Menschen die Wette von Blaise Pascal, der ein überaus begabter Mathematiker, Physiker und Erfinder war und der im 17. Jahrhundert lebte. Pascal kam zum Schluss, dass sich jeder vernünftige Mensch für Jesus Christus entscheiden müsste, selbst wenn die Chancen für die Richtigkeit der christlichen Lehre nur 50 gegen 50 ständen. Seine einleuchtende Begründung war:


In diesem Spiel, das wir Leben nennen, muss jeder Mensch eine Wette mit einem Einsatz eingehen:


1. Der Mensch muss sein Leben entweder auf die Behauptung setzen, dass die christliche Lehre glaubhaft ist, oder auf den Standpunkt – dass sie nicht wahr ist. Geht ein Mensch diese Wette nicht ein, setzt er automatisch auf die Möglichkeit, dass sie nicht wahr ist!


2. Nehmen wir an, er entscheidet sich für den christlichen Glauben – liegt er richtig mit seiner Annahme, hat er alles zu gewinnen - liegt er jedoch falsch, hat er nichts zu verlieren!


3. Nehmen wir an, er entscheidet sich gegen den christlichen Glauben - liegt er mit dieser Annahme richtig. Hat er nichts gewonnen - liegt er aber falsch damit, hat er alles verloren und muss seine Ewigkeit in der Verdammnis verbringen!


Es gibt jedoch unzählige Beweise für die Wahrheit der christlichen Lehre! Also - es ist eine einfache Wette, leicht zu gewinnen und einen phantastischen brauchbaren schönen Preis zu bekommen – und das für immer und ewiglich!


Damit wir selig werden, müssen wir Jesus suchen, ihn anrufen und ihn in unserem Herzen aufnehmen!


Niemand kann sich den Himmel durch eigene Leistungen erkaufen oder erarbeiten - denn der Allmächtige sieht in unser Innerstes. Wir sind nur echte Christen, wenn wir durch den Geist Gottes von neuem geboren wurden, das heisst, Gott schenkt uns durch seine heilige Kraft ein völlig neues Leben. Er verändert danach laufend unsere Wesensart. Er schleift quasi alte Schichten, das alte sündhafte Leben von uns ab und will seine teuren und wertvollen Brillanten aus uns machen!


Dies ist ein wunderbares und unerklärliches Geheimnis, das mit dem Kreuz auf Golgatha und der Auferstehung Jesu zusammen hängt. Gott hat uns Christus als Erlöser und Vermittler in unser Leben geschickt! Dieser Sohn Gottes ist unsere alleinige Garantie, damit wir vor dem Höchsten bestehen können, damit wir von der allgewaltigen Göttlichkeit angenommen werden können! Jesus hat stellvertre­tend für uns die göttlichen Strafen auf sich selbst genommen. Jesus will, dass wir dieses unglaubliche Geschenk bei ihm abholen, denn er hat es für uns alle am Kreuz vollbracht!


Das Leben ist kein Zufall! Gott will, dass wir den wahren Sinn des Lebens selbst suchen und ihn auch finden! Nur sehr wenige Menschen werden diesen Schatz jedoch finden! Lebe darum dein Leben zusammen mit Jesus - offen, klar und durchsichtig – mit viel Liebe zu den Mitmenschen und grosser Dankbarkeit zum Vater, denn rein gar nichts ist selbstverständlich und zufällig! Unser Leben ist nur eine Leihgabe vom allmächtigen Gott.


Am Tag des jüngsten Gerichts wird abgerechnet, wird unser Leben analisiert, was wir daraus gemacht haben, ob wir Gott gesucht haben und seine für uns bestimmte Lösung angenommen haben. Jesus ist Gottes clevere Lösung gegen all die finsteren Mächte, die uns verführen und Gott der Allvater hat dies schon im alten Testament durch seine Propheten angekündigt.


Als hilfreicher Freund will Jesus Christus in uns und in unserem Heim wohnen und er will mit uns zusammen leben. Er sagte ja auch selbst und unmissverständlich, dass er uns helfen will, das Lebensziel zu erreichen. Er warnt uns, er beschützt uns, er lehrt uns, er belohnt uns und gibt uns immer wieder neuen Mut, er trägt unsere Lasten und gibt uns inneren Frieden und grosse Zufriedenheit. Er formt uns und macht rasch einen ganz anderen und  neuen Menschen aus uns – er gibt uns ein neues und sinnvolles Dasein und bereitet uns Schritt für Schritt auf das wunderbare Leben in der Ewigkeit vor, wo nur sehr wenige von uns hineingehen können!


Öffne deine Türe und lass sie immer weit offen stehen, allein für deinen Schöpfer und Behüter, denn er will nur das Beste für dich und auch für deine Familie. Darum glaube, bete, danke und lebe das richtige, von Gott gewollte Leben! Ohne Bemühungen gibt es jedoch keinen Lohn und ohne Teilnahme am Wettbewerb kommt man nicht an die Preise – darum höre auf die richtige Stimme in dir, die dir meine Ausführungen bestätigt. Lass auch du an dir ein Wunder geschehen  – Gott liebt es und er will und wird es auch tun.


„Ich will in dein Haus einkehren! Ich will mit dir sein!“ 

Lukas 19,5


„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen!“ Psalm 37,5-6


„So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, dass er euch erhöhe zu seiner Zeit!“

  1.Petrus 5,6


„Sehet zu, wachet und betet - denn ihr wisset nicht, wann es Zeit ist!“  Markus 13,33


„Aber viele, die da sind die Ersten, werden die Letzten, und die Letzten werden die Ersten sein!“

  Matthäus 19,30


Dies sind wichtige Erfahrungen, die auch deinem Leben eine dankbare Richtung geben können, zur Errettung vor dem nahenden Gericht Gottes, das für jeden Menschen unausweichlich und viel zu schnell kommt. Darum wiederhole ich hier nochmals: Bei Gott gibt es keine Verjährung! Glaube diese wichtigen Worte und denke darüber nach, denn die Zeit läuft viel zu rasch davon.


Es ist bei jedem Menschen, solange er nicht in der Arche Gottes sitzt, fünf vor zwölf. Bevor du es willst, ist deine Zeit schon abgelaufen und das Danach wird für immer unverrückbar, denn in der Ewigkeit – im Himmel und in der Hölle – gibt es keine Zeit mehr. Schau doch mal, ob deine Uhr richtig tickt und richte sie. Mache den heutigen Tag zum wichtigsten Tag vom Rest deines übrigen Lebens! Gott hat uns die Verantwortung selbst überlassen – wir sind selber für unsere armen Seelen verantwortlich!


Das wertvollste aller Geschenk liegt auch für dich bereit! Du musst es jedoch persönlich abholen und dazu helfen dir erlöste und wahre Christen ganz gerne, denn es ist ihre Pflicht, dies zu tun


Das Wort Gottes wird schon sehr bald nicht mehr zu finden sein. Sind wir auch wirklich bereit zu handeln? Lasst uns das Wort Gottes hören, solange es noch möglich ist – es spricht deutlich zu allen Menschen:


„Siehe, es kommen Tage, spricht Gott der Herr, da werde ich einen Hunger ins Land senden – nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören! Da wird man umherziehen, ... um das Wort des Herrn zu suchen, und wird es doch nicht finden!“ 

Amos 8,11-12


„Tut Busse und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes!“  Apostelgeschichte 2,38



Wacht auf wahre Christen


Vielleicht bist du in der Zwischenzeit ein echter Jesu- Nachfolger geworden? Vielleicht hast Du vor vielen Jahren einmal dein Leben Jesus in die Hände gegeben? Aber wo stehst Du wirklich? Bist du stehen geblieben und nur ein lauer Christ geworden?


„Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde!“

  Offenbarung 3,16


Ich hoffe, dass dieses Wort auch bei dir ein Schaudern auslöst! Gott liebt Verräter nicht!


Wir Schweizer sagen, Profiteure sind Leute, die „dä Füfer und 's Weggli“ wollen! Menschen, die das Kleingeld und auch das Brötchen wollen! Es gibt viele Christen, die wieder im alten Leben wandeln und auch viele Kinder Gottes sind in der Entwicklung stehen geblieben. Sie hängen immer noch an der Babyflasche. Es gibt aber auch zu viele neugeborene Christen, die zu Hause bleiben und ihre Berufung und Aufgabe Gottes verschlafen. Ist das im Einverständnis unseres Herrn, der uns das ewige Leben als Vorschuss gegeben hat? Sind wir auch wirklich bereit zu handeln?


Wir haben mit Gott dem Allmächtigen einen neuen Bund und er hat uns dafür gesegnet! Erwartet unser Retter dafür nicht eine Gegenleistung für sein riesiges und ewiges Geschenk? Das will ich hoffen – denn er will uns seinen enormen Segen ausgiessen! Ein Bund ist, dass man sich gegenseitig aufeinander verlassen kann!


Wie sieht es auf unserer Seite aus? Wir erwarten Gebetserhörungen – oder nicht? Wir wollen doch Grosses tun, wie uns Gott verheissen hat - oder? Stimmt unser Verhältnis mit zu unserem Vater – oder sind wir ein Judas an seinem Tisch? Denkt darüber nach und betet für euren Dienst, den Gott für euch bereithält - damit er auch freigesetzt werden kann und wird!


„Herr, zeige mir, welchen Weg ich einschlagen soll!“

  Psalm 25,4


„Früher seid ihr herumgeirrt wie Schafe, die sich verlaufen haben! Aber jetzt habt ihr zu eurem Hirten zurückgefunden, zu Christus, der euch auf den rechten Weg führt und schützt!“ 1.Petrus 2,25


„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt!“ Josua 1,9


Lasst uns in die Waffenrüstung Gottes steigen und uns durch Gottes Gaben nachrüsten! Auch ich will weiter mutig gegen diese starke Strömung stellen und mich furchtlos dahin stellen, wo der Kampf am gefährlichsten und wirkungsvollsten ist! Gott gibt Autorität, Macht und Unerschrockenheit! Er hat uns anwiesen, stark und mutig zu sein! Wir sind doch Gotteskinder?


Ja, und ein Kind ist erbberechtigt!


„Güte und Wahrheit mögen dich nicht verlassen - binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens - so wirst du Gunst finden und gute Einsicht in den Augen Gottes und der Menschen! Vertraue auf Jahwe mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, und er wird gerade machen deine Pfade!“  Sprüche 3,3-6


Der Allmächtige will von uns, dass wir wie seine Söhne und seine Töchter leben. Darum appelliert er mit diesem Wort an unsere Herzen! Er möchte, dass sein Wille unseren Hals umschliesst, damit er uns zügeln und lenken kann! Er möchte, dass seine Wahrheit auf die Schreibtafel unseres Herzens geschrieben steht, damit wir möglichst immer in seinem Wohlgefallen wandeln. Wir müssen lernen, dass Gottes Wort und der Wille Gottes über unseren Gedanken und unserem Handeln herrschen. Gott will, dass wir den Kleinglauben wegstecken und ihm nachfolgen.


Das heisst aber auch, ihm für immer unsere ganze Zuwendung und Liebe geben! Dazu muss unser Herz ganz geöffnet sein, damit er auf die Tafel schreiben kann und unser Herz es auch sofort fühlt und lesen kann. Diese Tafel muss unseren eigenen Gedanken und den eigenen Verstand zudecken, damit Gottes Wille und Gottes Wünsche an erster Stelle stehen. Damit Gott direkten Zugang zur unserer Tafel hat, müssen wir unsere Wünsche und Begierden immer wieder von uns weisen und ganz auf Gottes Anweisungen vertrauen und uns führen und lenken lassen. Ist diese Tafel nicht der Heilige Geist, der in uns wohnt und die Gedanken von Jesus Christus wiederspiegelt?


„Mein Sohn, vergiss nicht meine Belehrung, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden sie dir mehren!“  Sprüche 3,1-2


Dieser Vers hat Gott vor den vorangegangenen Vers gesetzt und sagt klar, dass diejenigen, die seinen Anordnungen Folge leisten, Ausdehnungen der Tage und Jahre ihres Lebens erhalten werden. Das sagt klar und deutlich, dass er auch um unsere Gesundheit sorgen wird!


Meinen ersten Teil des Glaubenszeugnises möchte ich schliessen mit den Worten von Apostel Johannes, der mahnend in seinem Brief – ein paar Jahrzehnte noch der Auferstehung Jesu – für uns alle schrieb:


„Solches habe ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr wisset, dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes!“            

1.Johannes 5,13


Was beseelten den Apostel für Gedanken, als er diesen Brief an Gläubige schrieb? Er schrieb, dass sie Gewissheit vom ewigen Leben haben sollten! Haben wir diese überzeugende Sicherheit? Wissen wir, ob wir Heilsgewissheit haben? Wenn nicht, müssen wir das sofort nachholen – oder den Herrn anfragen, der uns die Antwort sehr gerne gibt!


Im Namen unseres allmächtigen Vaters,

Schöpfer von Himmel und Erde

im Namen seines treuen Sohnes,

unserem treuen Erlöser, unserem König und

im Namen des Heiligen Geistes,

unserem Beistand und unserem Tröster!


Aber, meine Geschichte mit meinem geliebten Herrn aller Herren fängt nun erst recht an:




Fortsetzung meiner Geschichte:


A7  Segensreiche Passage