BARUCH
Geburt Jesu

Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai


Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

BARUCH
www.baruch.ch

Rudolf Kaleb SCHUREK

(Dodi)

www.baruch.ch

Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, und schaudert, werdet schreckensstarr! spricht der HERR. Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen:


Mich, die Quelle des lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, löchrige Zisternen, die kein Wasser halten!


Jeremia 2,12-13



Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süsses und Bitteres hervor?


Jakobus 3,11



Wer auf das Wort achtet, wird Gutes erlangen - und wohl dem, der auf den HERRN vertraut!


Sprüche 16,20



Es freut einen Mann, wenn sein Mund eine richtige Antwort geben kann, und wie gut ist ein Wort, das zur rechten Zeit gesprochen wird!  


Sprüche 15,23






Diverses:

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Februar 2018

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Weihnachten und die Geburt Jesu

Die Weihnachten und unser Jesus


Dass der 25. Dezember als Datum eine Erfindung der Menschheit ist, die heidnische Bräuche - wie das Fest zur Wintersonnenwende - respektierte, hat sich sicher weitgehend herumgesprochen.


Wer wirklich in der Bibel liest müsste eigentlich erkennen, dass es nicht sein kann, dass Jesus im Winter geboren wurde. Für das Geburtsdatum vom 24./25. Dezember findet man in der ganzen Bibel keine Grundlage - aber es gibt deutliche Widersprüche! Einige Punkte sprechen deutlich dagegen:



Eine Volkszählung mitten im Winter?


Während die hochschwangere Maria kurz vor der Geburt von Jesus war, wurde vom Kaiser von Rom eine Volkszählung im ganzen Römischen Reich angeordnet, wahrscheinlich um Steuerpflichtige zu prüfen - zudem sicher auch zur Rekrutierung von jungen Soldaten. Dazu mussten alle in ihre Heimatstadt, um sich dafür erfassen zu lassen. In jener Zeit konnte eine Reise gut mehrere Tage dauern.


Darum ist es sicher unwahrscheinlich, dass der Kaiser diese Erhebungen im kalten und regnerischen Winter ausgerufen hat und von den Bewohner in dieser Zeit lange Reisen verlangt hat. Zudem sind gerade ende Dezember die Tage sehr kurz. Ein weiteres Argument ist, dass die Römischen Besatzer sehr verhasst waren und sie daher sicher die Familien nicht im Winter reisen liessen. Wer das genannte Gebiet in Israel kennt, weiss dass es ein raues Gebirge ist, weiss dass es da auch heute sehr kalt, nass sein kann - und es auch immer wieder schneit. Aus dieser Sicht wurde der Sohn Gottes sicherlich nicht ende Dezember geboren!


Es begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, dass der ganze Erdkreis (gemeint ist das damalige Römische Reich) sich erfassen lassen sollte. Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war. Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heisst (Entfernung mindestens 30 km), weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich erfassen zu lassen mit Maria, seiner ihm angetrauten Frau, die schwanger war. Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge.

Lukas 2,1-7



Im Winter Schafe auf der Weide?


In jener Zeit als den Hirten die frohe Botschaft verkündet wurden waren sie auf den Feldern und wachten Tag und Nacht über ihren Schafherden. Sie lebten demnach draussen in der freien Natur. Man weiss, dass in jener Zeit die Herden nur in der milden Zeit des Jahres in der Region von Bethlehem draussen waren. Da die kalte Regenzeit im November begann, waren von mitte November bis etwa ende März die Herdentiere zweifellos in den schützenden Ställen untergebracht. Im Hochland schneite es zu jener Jahreszeit besonders auch in den Höhen von Juda. Bethlehem liegt südlich von Jerusalem auf ca. 800 Höhenmetern!


In der Bibel wird auch beschrieben, dass alle Herbergen besetzt waren. Das deutet darauf hin, dass mildes Wetter war, das heisst günstiges Reisewetter war. Auch aus dieser Sicht wurde der Sohn Gottes nicht im Dezember geboren - waren im Winter die Herbergen sicher nicht voll und die Ställe ganz gewiss nicht leer!


Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie - und sie fürchteten sich sehr! Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute in der Stadt Davids (Bethlehem, wo auch David geboren wurde) der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend!  Lukas 2,8-12



Wann könnte aber Jesus geboren sein?


Wir wissen und auch die Welt der Geschichtsforscher sind sich darüber einig, dass Jesus aus Nazaret wirklich gelebt hat. Damit ist natürlich klar, dass er auch geboren wurde. Tatsächlich gibt es eine geeignete Möglichkeit, den Zeitraum von Jesu Geburt einzugrenzen. Aber auch dies sind nur Spekulationen …


Das Opferlamm, das in Ägypten geschlachtet werden musste, durfte keine Fehler haben und musste einjährig sein. Kann es also sein, dass perfekte Opferlamm Gottes (Jesus) nur ein Jahr gedient hat? Das könnte eine mögliche Variante sein!


Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: Am zehnten Tag dieses Monats (10. Nissan) nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus. (...) Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig! Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen (…)  2.Mo 12:3-5


Dreieinhalb Jahre dauerte jedoch Jesu Missionsdienst nach Daniel 9. Als er ihn begann, war er etwa 30 Jahre alt. Das gibt eine Möglichkeit, den Zeitraum von Jesu Geburt einzugrenzen. Dazu braucht man von seinem Tod beim Passahfest (14. Nisan / mitte April) dreieinhalb Jahre zurückzurechnen (Johannes 19,14-16).


Und Jesus war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann - er war, wie man meinte, ein Sohn Josephs, (...) 

Lukas 3,23


Also könnte Jesus im Frühherbst geboren sein (Lukas 3,23). Der wichtigste Feiertag der Juden ist Yom Kippur (Tag der Sühne oder der Versöhnungstag - 10. Tischri) mitte September / anfangs Oktober.


Woher kommen die dreieinhalb Jahre Dienstzeit von Jesus?


Wenn wir Daniel 9,24 lesen, so ist da von 70 (Jahr-) Wochen die Rede. Im Vers 25 werden 69 Wochen erwähnt (7 + 62 Wochen), d.h. eine Woche fehlt noch.


Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.  Daniel 9,24


Von dieser 70. Woche handelt der Vers 27:

Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schliessen eine Woche lang - und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speiseopfer aufhören lassen (...)!  Daniel 9,27a

Wenn wir das Jahr-Tag-Prinzip auch hier anwenden, so ergeben sich aus einer Woche sieben Tage die sieben Jahre. In der Mitte dieser 70. Woche, also nach dreieinhalb Jahren, wird das Schlachtopfer und Speiseopfer abgeschafft. Der alttestamentliche Opferdienst, der von da an ersetzt wurde, dient als Sinnbild für den Tod Jesu am Kreuz. Dieses Opfer am Kreuz durch das Lamm Gottes ist für alle Zeiten gültig! Dadurch haben die Opferungen, die ja nur zur Abdeckung der Sünden waren, ihre Bedeutung verloren und wurden deshalb durch Jesus selbst, durch seinen Tod als perfektes Lamm Gottes am Kreuz, abgeschafft bzw. durch Endgültiges und etwas Besseres ersetzt – einem neuen Bund!


Es war aber Rüsttag für das Passah (ende März / anfangs April), und zwar um die sechste Stunde (nach Sonnenaufgang / gegen 12 Uhr). Und er sprach zu den Juden: Seht, das ist euer König! Sie aber schrieen: Fort, fort mit ihm! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die obersten Priester antworteten: Wir haben keinen König als nur den Kaiser! Da übergab er ihnen [Jesus], damit er gekreuzigt werde (...).  Johannes 19,14-16


Mit 12 Jahren war Jesus in der Synagoge - nach jüdischer Tradition ist ein Kind geistig erwachsen (Bar Mizwa / Bat Mizwa). Es könnte also sein, das dies vor oder nach dem Geburtstag von Jesus war. Zusätzlich könnte es auch sein, dass darum alle Herbergen gefüllt waren, weil man in Festtagen war mit dem Versöhnungstag (Yom Kippur) und dem Laubhüttenfest (Sukkot).


Und seine Eltern reisten jährlich am Passahfest nach Jerusalem. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie nach dem Brauch des Festes hinauf nach Jerusalem. Und als sie die Tage vollendet hatten und wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem; und Joseph und seine Mutter wussten es nicht. Da sie aber meinten, er wäre bei den Reisegefährten, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und unter den Bekannten. Und weil sie ihn nicht fanden, kehrten sie wieder nach Jerusalem zurück und suchten ihn. Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie befragte. Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über sein Verständnis und seine Antworten.  Lukas 2,41-47



Warum dieser 25. Dezember mit Weihnachten?


Es kommt daher, dass für diesen Tag bereits ein Feiertag war, als das Christentum zunahm. Als es sich ausbreitete, kam es also zwangsläufig mit den anderen Religionen im Römischen Reich zu Konflikten. Dazu kommt, dass am 25. Dezember in Rom mit grossem Pomp das heidnische Fest der Sonnenwende (unbesiegbarer Sonnengott) gefeiert wurde.


Als die Römer damals die Weihnachtsfeier auf genau dieses Datum legten, ging es niemandem darum festzuhalten, dass Jesus genau dann Geburtstag hätte. Die Christen wollten vielmehr den Feiertag übernehmen und ihm einen neuen Stellenwert geben!



Jesus tadelte die Religiösen wegen Traditionen!


​Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren; und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das heisst mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen, tadelten sie es. Denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht zuvor gründlich die Hände gewaschen haben, weil sie die Überlieferung der Alten halten!  Markus 7,1-3


Jesus konterte darauf direkt zu den Religiösen:


Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind!« (...) Denn ihr verlasst das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein (...). Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten! (...) und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf - und viele ähnliche Dinge tut ihr!

Markus 7,6-13


Wenn wir diese Verse im Kontext lesen, bleibt überhaupt kein Zweifel, dass es sich um eine allgemeingültige Zwistigkeit darüber gehandelt hat, ob es zwingend oder erlaubt ist, von Menschen gemachte Satzungen zu halten. Die stolzen und religiösen Pharisäer sagten: »Es ist Notwendig!«


Jesus provoziert darauf bewusst einen wörtlichen Schlagabtausch über diese allgemeine Traditionsfrage, indem auch er allgemein solche menschlich-religiöse Satzungen verurteilt. Als sie ihn darum ergreifen wollten, drehte Jesus den Spiess mit mahnenden Worten und mit erhobenem Zeigefinger um und sagte sinngemäss:


»Ihr behauptet, man müsste eure Satzungen halten, aber ich sage euch: Wenn man anfängt, menschliche Überlieferungen zu halten, geht das immer zu Lasten der Beachtung göttlicher Gebote. Am Beispiel der Tempelgabe erkläre ich euch das Prinzip und zeige euch eure Heuchelei, aber ich könnte euch jederzeit noch dutzende andere Beispiele nennen ...!«


Dabei ist eindeutig, dass der reelle Grund auch ersetzbar ist, denn auf die ursprüngliche Frage betreffend Händewaschen geht Jesus gar nicht mehr ein und greift willkürlich ein anderes Beispiel heraus um sein eigentliches Anliegen abzubilden:


Wir sollen nicht Heidentum mit wahrem Glauben vermischen, das ist für den Allmächtigen ein Gräuel! Menschliche und göttliche Überlieferung führen keine friedliche Koexistenz (unabhängige Nebeneinander mehrerer Dinge), sie stehen vielmehr im unerbittlichen Widerstreit gegeneinander - oder wie es Paulus uns lehrt und erklärt:


Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen!  Römer 8,6-8


Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt auch in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid, und seid darin überfliessend mit Danksagung. Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäss der Überlieferung der Menschen, gemäss den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäss. ​Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist! 

Kolosser 2,6-10


Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis - deckt sie vielmehr auf (...)! 

Epheser 5,10-11


Alles ist mir erlaubt - aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt - aber ich will mich von nichts beherrschen lassen1. Korinther 6,12



Wir sind in Lügen und Fabeln!


Anfangs scheint dieser weihnachtliche überlieferte Brauchtum ganz unschuldig neben dem Reden Gottes zu stehen, aber irgendwann bringt sie uns dazu, zwischen alter Tradition und der wahren Bibel abzuwägen und zu entscheiden.


Dann haben wir offensichtlich verloren, weil die Wahrheit siegen wird!


Wie konnte ein Tag, der nirgends in der Bibel erwähnt wird, plötzlich zu einem sogenannten Hauptfeiertag der christlichen Kirche werden – ein Tag, der niemals von den Aposteln oder der Frühkirche gefeiert wurde?


Ist somit Weihnachten eines der Fabeln und Lügen, vor denen das Wort Gottes uns alle mahnt?


Denn das weiss ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen - und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft!

Apostelgeschichteg 20,29-30


Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens (...)!

2. Thessalonicher 2,3


Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden (...)!  1. Timotheus 4,1


(...) und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden!

2. Timotheus 4,4

Darum sollst du den Gräuel nicht in dein Haus bringen, dass du nicht dem gleichen Bann anheimfällst wie er - als Scheusal und als Gräuel sollst du es verabscheuen, denn es ist dem Bann verfallen!

5. Mose 7,26



Was ist mit uns Gläubigen los? Sind wir noch nicht mutig genug, oder noch nicht mündig um zu diesem uralten heidnischen Rummel, zu dieser stinkenden Kloake NEIN zu sagen und darüber auch Busse zu tun - auch für unsere Vorfahren?


Das Wort Gottes, die klare und reine Wasserquelle, die uns hilft auf den richtigen Weg zu kommen und auch zu bleiben - es ist die Betriebsanleitung für unser Leben:


Wer Einsicht besitzt, hat eine Quelle des Lebens, aber mit ihrer Torheit strafen sich die Narren selbst!

Sprüche 16,22

Und sie singen beim Reigen:

»Alle meine Quellen sind in dir!«  Psalm 87,7


So hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, sie nachzuahmen, nachdem sie doch vor dir her vertilgt worden sind, und dass du nicht nach ihren Göttern fragst und sagst: Wie dienten diese Heiden ihren Göttern? Ich will es ebenso tun! Du sollst dem HERRN, deinem Gott nicht auf diese Weise dienen, denn alles, was ein Greuel ist für den HERRN, was er hasst, haben sie für ihre Götter getan; ja, sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt!  5. Mose 12,30-31


Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr (aus babylonischen Bräuchen / Kirchen), mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!  Offenbarung 18,4



Wahre Weihnachten!


Ein zusätzlicher Fakt ist auch, dass die frühen Christen nie die Geburtstage ihrer Heiligen und Märtyrer, sondern stets den Tag ihres Martyriums - also deren "Geburt im Himmel" - feierten. Dementsprechend erwähnt kein früher christlicher Autor Feierlichkeiten am Jahrestag der Geburt Jesu Christi - ganz im Gegenteil: Der christliche Gelehrte und Theologe Origenes, er lebte von 185 bis vermutlich 254 nach Christus, bezeichnete Geburtstage gar als eine "heidnische Praxis"!


Neben all diesen objektiven Fakten über Weihnachten und Jesus gibt es noch ein weiterer Level - das persönliche Niveau. Dieses hat schon vor langer Zeit der Dichter Angelus Silesius so beschrieben:


„Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, doch nicht in dir - du wärst ewiglich verloren!“


Damit unterstreicht dieser Christ die Wichtigkeit, eine persönliche Beziehung zu Gott aufzunehmen und, diese ist für alle Menschen nur ein reuiges Gebet weit entfernt!




Das Gleiche gilt natürlich auch für Ostern -

darüber werde ich zu gegebener Zeit schreiben!