BARUCH
Sich widersetzen
BARUCH

Rudolf Kaleb SCHUREK

(Dodi)

www.baruch.ch

Baruch


Baruch Haba Be'Shem Adonai


Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

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Sie sprachen zu ihm: So spricht Hiskia: Das ist ein Tag der Not und der Züchtigung und ein Tag der Schmach - denn die Kinder sind bis zum Durchbruch gekommen, aber da ist keine Kraft zum Gebären! 


2. König 19,3



Siehe, wohl dem Menschen, den Gott zurechtweist!


Darum verwirf die Züchtigung des Allmächtigen nicht! Denn er verwundet und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt!


Hiob 5,17-18



HERR, in der Drangsal suchten sie dich - sie flehten leise in der Bedrängnis, als deine Züchtigung sie traf!


Jesaja 26,16

Diverses:

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Februar 2018

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Sich widersetzen und

in Fremdes einmischen

Die Betriebswirtschaft legt grossen Wert auf eine klare Kompetenzabgrenzung der einzelnen Verantwortlichen in einem öffentlichen oder privaten Betrieb.


Dies ist nicht eine Errungenschaft des Jahrhunderts der Technik. Die Bibel zeigt deutlich, wie Gott in allen Dingen klare Grenzen setzt. Dies gilt nicht allein in geographischer Hinsicht für Sein Volk. Gott setzt klare Abgrenzungen auch für Seine Kinder und Diener in ihrer Tätigkeit im Reich Gottes.

«Gott ist nicht ein Gott der Unordnung,

sondern des Friedens» (1. Kor. 14,33).

Er gibt Seinen Kindern die Aufträge nach Seinem göttlichen Plan. Der Geist Gottes wirkt heute noch in gleicher Weise wie zur Zeit der ersten Christen, als Er Philippus zum Kämmerer und Petrus zu Kornelius führte. Wenn wir uns demütigen Herzens unter die Leitung des Heiligen Geistes stellen, wirkt der HERR Grosses. Auf herrliche Weise führt Er die zusammen, welche Er zum gemeinsamen Dienst auserwählt hat. Den Demütigen schenkt Er Gnade.


Wenn sich aber ein Mensch überhebt und in der Reichgottesarbeit eigene, ehrgeizige Wege einschlägt, kommt er unter ein schreckliches Gericht, wie es der König Usia erlebt hatte. In 2. Chronik 26, Vers 16 und folgende lesen wir:

«Und als er (Usia) mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern. Aber der Priester Asarja ging ihm nach und achtzig Priester des HERRN mit ihm, zuverlässige Leute, und sie traten Usia, dem König entgegen, und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usia, dem HERRN zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum, denn du vergehst dich, und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN. Da wurde Usia zornig, als er bereits ein Räucherfass in der Hand hatte, um zu räuchern. Und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause des HERRN am Räucheraltar!“

Usias Hochmut war eine Folge der fehlenden Gottesfurcht. Er stützte sich auf seine Erfolge. Wenn wir nicht im Herrn Jesus Christus bleiben, führen Siege auf geistlichem Gebiet zu überheblichen Herzen. Erntet ein Diener Gottes von vielen Seiten Anerkennung, muss er besonders wachsam sein. Usias Herz überhob sich zu seinem eigenen Verderben.


Gott gab Usia als König Gelingen, solange er den HERRN suchte und den Auftrag Gottes treu ausführte. Doch plötzlich genügte sein Königsamt nicht mehr. «Er verging sich gegen den HERRN, seinen Gott, und ging in das Haus des HERRN, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.» Dieser Dienst war einzig dem Hohenpriester vorbehalten!


Usia tat etwas, was heute von vielen Gläubigen begangen wird. Sie massen sich ein Amt an, das Gott nicht für sie bestimmt hat Wie manche haben ohne Auftrag Gottes eine Missionsarbeit gegründet oder sich angeeignet. Wieviele Nachahmungen gibt es auch unter bekannten Verkündigern. Doch der Erfolg - eine Erweckung - bleibt aus. Wieviele Fromme überheben sich zu Richtern über andere. Die Bibel sagt uns eindeutig, dass das Gericht allein dem Sohne Gottes vorbehalten ist. Keiner wird von Gott ungestraft bleiben, der andere richtet. Der Herr Jesus Christus sagt: “Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden“ (Matth. 7,1-2). Ferner sagt die Bibel:

«Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder der in ein fremdes Amt eingreift» 

(1. Petr. 4,15). Das Wort Gottes stellt das Eingreifen in ein fremdes Amt, d.h. ein Sicheinmischen in Dinge, wozu uns der HERR nicht den Auftrag gegeben hat, auf dieselbe Stufe wie Mord, Diebstahl und Übeltaten. Sind wir uns wirklich bewusst, unter welches schreckliche Gericht Gottes wir kommen, wenn wir aus Überheblichkeit Gottes Grenzen missachten?

Usia wollte Gott auf dem Räucheraltar im Hause des HERRN räuchern. Wie die ägyptischen Herrscher auch Oberpriester waren, wollte auch Usia im Staat und im Tempel der Erste und Grösste sein. Überhebliche Herzen treiben in ein Strebertum, das Gott niemals gutheissen kann. Prüfen wir uns doch ernstlich: halten wir uns in den uns von Gott gesetzten Schranken? Als Glieder des Leibes Jesu Christi wollen wir den uns zugewiesenen Dienst ausführen.

Der Priester Asarja und achtzig Priester widersetzten sich dem König. Sie ermahnten ihn: “Es gebührt nicht dir ... zu räuchern, sondern den Priestern, ... die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du vergehst dich, und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN.“ Wo in ein fremdes Amt eingegriffen wird, entsteht Widerstand von treuen Kindern Gottes.


Sagen wir nicht zu rasch, aller Widerstand wäre vom Feind. Oft sind es ernste Mahnungen Gottes. Andererseits stossen alle Beauftragten Gottes auf Widerstände, die nicht von Gott sind. Wie oft massen sich sterbliche Menschen an zu bestimmen, wer für den Herrn Jesus Christus arbeiten dürfe und wer nicht. Auch solches Vorgehen ist ein Eingreifen in ein fremdes Amt. Petrus wurde vom auferstandenen HERRN energisch zurecht gewiesen, als es ihm missfiel, dass auch Johannes Jesus nachfolgte.


In 4. Mose 12 wird uns ein weiteres Beispiel gezeigt. Mirjam und Aaron redeten gegen Mose, weil er eine kuschitische Frau genommen hatte. Sie sagten: “Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es.“ Gottes Zorn entbrannte über sie. Mirjam wurde sofort aussätzig.


So straft Gott Überheblichkeit. Dagegen sagt die Bibel: “Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden“ (V. 3). “Den Demütigen aber gibt Gott Gnade“ (1. Petr. 4,15). Der HERR antwortete auf die Gebete Mose für die bussfertige Mirjam und heilte sie!


Usia wurde zornig gegen die Priester, die ihm widerstanden. Doch Gott stellte sich zu Seinen Dienern. Usia wurde auf der Stelle aussätzig und blieb es sein ganzes Leben lang. Die Priester “stiessen ihn fort, und er eilte auch selbst hinauszugehen“. Die Bibel sagt weiter: “Denn seine Plage war vom HERRN“ (V. 20).

König Usia hatte den Segen des HERRN solange erlebt, wie er den HERRN suchte und Gott wohlgefällig lebte. Sobald er sich aber überhob und trotz der göttlichen Ermahnung der Priester vom eigenen Weg des Ehrgeizes und des Übermutes nicht abliess, kam über ihn das schreckliche Gericht Gottes.


Geht uns diese Geschichte zu Herzen? Weisst Du, wo Du stehst? Bist Du auf dem Wege Gottes oder ist Dein Herz überheblich und stolz? Wenn der Geist Gottes Dir Sünde aufgedeckt hat, komme gerade jetzt mit Deiner ganzen Schuld unters Kreuz zum Herrn Jesus Christus. Er macht auch Dich völlig frei und gibt Dir ein neues Leben.



Achte nicht gering die Züchtigung des Herrn


Gottes Wege können durch Tiefen führen, die alles menschliche Vermögen übersteigen. Viele Kinder Gottes werden schwer geprüft und heimgesucht. Oft handelt es sich um eine Züchtigung Gottes wegen begangener Sünde. Wenn Gottes Hand hart auf uns lastet, so wird es uns klar, ob wir Vergebung der Sünden empfangen haben oder ob unsere Reue oberflächlich war. Unser Herr Jesus Christus will nicht, dass eines Seiner Kinder verloren geht. Auch wenn es durch tiefe Wasser geht, Dein Heiland bringt Dich ganz sicher zum Ziel. Wir lesen des HERRN Wort nach Hebräerbrief Kapitel 12 Vers 5-6:

»Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm zurechtgewiesen wirst! Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt!»

Diese kraftvollen Trostworte gehen uns dann tief zu Herzen, wenn wir durch Selbstverschulden in tiefe Not geraten sind. In solchen Momenten hat man den Eindruck, als wäre eine dicke Decke über uns und würde unsere Gebete aufhalten. Alles läuft zuwider und Menschen können brutal über uns herfallen. Die Züchtigung des HERRN ist so umfassend, dass es vor Ihm kein Fliehen gibt.


In der Bibel sehen wir an verschiedenen Beispielen, dass der HERR aber in aller Züchtigung nur einen Plan der Liebe hat. Darum «verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst».


David war ein vom Heiligen Geist erfüllter Mensch, den Gott zu einem besonderen Dienst auserwählt hatte. Während Jahren folgte er treu den Geboten Gottes und tat, was dem HERRN wohl gefiel. Plötzlich wurde David in die schreckliche Sünde der Augen- und Fleischeslust verstrickt. Er verging sich an einer fremden Frau und liess deren Mann umbringen. Gottes Gericht kam über ihn. Wenn besonders begnadigte Diener Gottes fallen, dann sind die Folgen viel schlimmer, denn es steht geschrieben:

«Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist´s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen» (Hebr. 10,30-31). David tat echte Busse, denn Gott liess ihm durch den Propheten Nathan sagen: «So hat der HERR auch deine Sünde weggenommen» (2. Sam. 12,13). Aber trotzdem kam ein schreckliches Gericht Gottes über David wie der HERR gesagt hatte: «Weil du die Feinde des HERRN hast durch diese Geschichte lästern gemacht, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben» (2. Sam. 2,14). «Siehe, ich will Unglück über dich erwecken aus deinem eigenen Hause ...» (2. Sam. 12,11). Gott züchtigte David in aller Öffentlichkeit, weil die Feinde des HERRN wegen Davids Sünde lästerten. Wer solches je in seinem Leben durchmachen musste, weiss, welche verzweifelnden Nöte die Züchtigung Gottes mit sich bringt. Aber Gott züchtigt jeden, den Er lieb hat! David war seiner Sündenvergebung gewiss und erkannte in allem Schweren die Liebe Gottes.

Lieber Bruder, liebe Schwester, wenn Du durch grosse Tiefen gehen musst, darfst Du wissen, unser Herr Jesus Christus liebt Dich! Er reinigt Dich von aller Sünde, wenn Du Ihm mit bussfertigem Herzen alle Deine Sünden bekennst und Dich durch Sein am Kreuz vergossenes Blut reinigen lässest. «Der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft» (Phil. 4,7), ruht trotz aller Züchtigung auf Dir. Du erlebst Jesu Hilfe und Gottes Beistand auf ganz besondere Art. Darum «achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst». Gott braucht zu unserer Züchtigung oft auch Menschen. Bei David war es sein eigener Sohn Absalom.

Dieser erhob sich gegen seinen Vater und machte sich selbst zum König. David musste vor ihm fliehen, «ging den Ölberg hinan und weinte, und sein Haupt war verhüllt, und er ging barfuss» (2. Sam. 15,30). Der grosse König David, der Held in Israel, ist innerlich zerschlagen und äusserlich erledigt. Der Not war noch nicht genug. Ein Mann, namens Simei, lief David nach, «der ging heraus und fluchte und bewarf David mit Steinen». Simei rief: «Heraus, heraus, du Bluthund, du heilloser Mann!» (2. Sam. 16,5-7) und beschuldigte ihn ungerechterweise, weil David König geworden war anstelle Sauls.

So geht es, wenn Gott uns züchtigt, dann kommen Angriffe, Verleumdungen und Verfluchungen von allen Seiten. Simei gab seinem jahrelang aufgespeicherten Groll gegen David freien Raum. Jetzt durfte er endlich sagen, was er wollte. David schien erledigt zu sein. Genauso verhielten sich die Menschen gegenüber dem Sohn Gottes, als Er auf Seinem blutenden Haupt eine Dornenkrone trug. Alle fühlten sich berechtigt über den Heiligen und Gerechten herzufallen und zu spotten. David und viele vor und nach ihm erlebten solches wegen begangener Sünde. Der Herr Jesus Christus aber war völlig unschuldig und musste die Schmach erleiden. Und das alles nahm Er für Dich und mich auf sich, weil Er uns liebt. Darum «achte nicht gering die Züchtigung des Herrn... denn welchen der Herr liebhat, den züchtigt er.»

Die Züchtigung Gottes ist nicht ein Zeichen unvergebener Sünde, dagegen aber ein echter Beweis, dass der HERR den schwer Gezüchtigten besonders lieb hat. Gehst Du durch solche Nöte, so ist der HERR Dir ganz nahe, auch wenn Menschen wie Simei hart über dich herfallen. Gott lässt auch solches zu, um uns Seinem Sohne ähnlicher werden zu lassen.

David empörte sich nicht gegen einen fluchenden Feind. Er wehrte seinen Anhängern, die Simei umbringen wollten. Seine Überlegung war: «Siehe, mein Sohn, der von meinem Leibe gekommen ist, steht mir nach meinem Leben, warum nicht auch jetzt der Benjaminiter? Lasst ihn ruhig fluchen, denn der HERR hat’s ihn geheissen. Vielleicht wird der HERR mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen» (2. Sam. 16,11-12).

So denkt nur ein Mensch, der sich seiner Sünde bewusst ist, die Vergebung durch das Blut Jesu Christi angenommen und sich völlig in die Hände Gottes gelegt hat.


David ging den Weg der völligen Demütigung und Züchtigung!


Gott sieht auch Dein und mein Herz. Er weiss, ob wir die Gesinnung Jesu Christi in uns tragen oder ob wir wie Absalom und Simei handeln. Diese beiden wurden von Gott wegen ihrem bösen Handeln gegen einen bussfertigen Sünder nicht gezüchtigt. Plötzlich wurden sie aber aus dem Leben gerissen. David dagegen wurde von Gott erneut gebraucht. Er wurde als König bestätigt und erfüllt vom Heiligen Geist schrieb er weitere Psalmen, die uns ebenfalls Geprüften und von Gott Gezüchtigten nach dreitausend Jahren Trost und Kraft verleihen.

«Achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn welchen der Herr liebhat, den züchtigt er, und er stäupt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.» 


Lass Dich ganz in die Hände Deines Heilandes fallen! 


«Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Missetat nicht zurechnet, in des Geist kein Falsch ist» (Ps. 32,1-2). «Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen» (Ps. 37,5).



Wir werden stille zum Gebet:


«Allmächtiger Gott, auch ich beuge mich unter alle begangene Schuld und unter die harte göttliche Züchtigung. Herr Jesus Christus wir danken Dir für Dein am Kreuz vergossenes Blut; das uns von aller Sünde reinigt!


Schenke Gnade, dass doch viele Leser zu Dir kommen und Dich als Herr und Heiland annehmen. Stärke und segne alle Schwergeprüften. Lass sie erfüllt mit Deinem Heiligen Geist lebendige Zeugen sein. Wir beten auch für jene, die Deine Kinder verfolgen. Öffne ihnen die Augen, dass sie Dich erkennen und annehmen. Amen.»



Predigt Radio Freundesdienst

Evangelist Josef Schmid