Lebe, auch wenn du stirbst

 

Baruch

 

Kaleb Rudolf SCHUREK (Ruedi / Dodi)

 

Baruch Haba Be'Shem Adonai

Gesegnet sei Er, der im Namen des Herrn kommt

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Ver- derben führt - und viele sind es, die da hineingehen! Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt - und wenige sind es, die ihn finden!

 

Hütet euch aber vor den falschen Propheten,

die in Schafs-kleidern zu euch kommen, inwendig aber reissende Wölfe sind. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! (...)

 

Matthäus 7,13-16

 

 

Gebt diesen Glaubensmut jetzt nicht auf! Er wird einmal reich belohnt werden. Ja, was ihr nötig habt, ist Stand- haftigkeit.

Denn wenn ihr unbeirrt Gottes Willen tut, werdet ihr einmal erhalten, was er euch zugesagt hat. Wie heisst es in der Schrift?:

 

»Nur noch eine ganz kurze Zeit, dann wird der da sein, dessen Kommen an- gekündigt ist; seine Ankunft wird sich nicht verzögern!«

 

´Und weiter sagt Gott:` »Der, der sich auf mich verlässt und im Glauben fest- bleibt, wird leben. Wenn er sich aber von mir abwendet, werde auch ich nicht zu ihm halten!«

 

Doch wir ge- hören nicht zu denen, die sich abwenden und sich damit selbst ins Ver- derben stürzen! Nein, wir ge- hören zu denen, die am Glauben festhalten und dadurch ihr Leben retten!

 

Hebräer 10,35-39

 
 
 

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Lebe - auch wenn du stirbst!

Dies ist ein sehr interessantes und unglaubliches Thema für Jesus treue und wahre Christen. Es geht um leere Gräber welche man gefunden hat, um die Verwesung bzw. die Entrückung - um die wunder-bare Auferstehungen von gläubigen Körpern aus den Totengräbern!

 

Das Erbe Satans ist auch für die Menschheit ein Lager in der Erde der Maden, wenn wir uns von dem ge- waltigen Fluch Adams, der auch für unseren fleischlichen Leib bestimmt ist, nicht befreien.

 

Unser Körper ist die Wohnung unseres Geistes und unserer Seele, die ewig lebt! Wir haben durch den ersten Adam sein Erbe antreten müssen – und, wir müssten wieder Erde und Staub werden, hätte unser gnädige Abba uns nicht seinen mächtigen Erretter geschickt.

 

Im Schweisse deines Angesichts sollst du [dein] Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erd- boden - denn von ihm bist du genommen. Denn

du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren! 1.Mose 3,19

 

Maden werden dein Lager sein und Würmer deine Decke! (...) Jesaja 14,11

 

Der geniale und allmächtige Herrscher und Schöpfer des ganzen Universums hat uns den letzten Adam geschickt und uns (die letzte Eva) durch Ihn (Jesus dem Bräutigam) freigekauft vom Schicksal der Ver- dammung und, auch von einer leiblichen Zerstörung erlöst. Ja, das gilt auch für unseren fleischlichen Körper!

 

Wir sind nur Gottes Tempel, wenn wir unsere Seele, unseren Geist und unser Leib dem Heiligen Geist unterordnen. Der menschliche Geist ist ohne den Heiligen Geist unbelebt und die lebendige ewige Seele ist ohne Geist Gottes im weltlichen Fleisch und wie uns die Bibel sagt – verloren bzw. auch der Verwesung, den Würmern im Boden ausgesetzt.

 

Sie (die Vorsteher des Tempels) waren aufgebracht darüber, dass sie (die Jünger) das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten ver-kündigten! Apostelgeschichte 4,2

 

Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Un- sterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Ver- wesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: „Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?“

1.Korinther 15,53-55

 

Es ist unsere Pflicht die Seele, die sich nun dem Heiligen Geist untergeordnet hat, täglich mit dem Wort Gottes zu ernähren, denn unser Widersacher versucht uns im Geist, Seele und Leib zu missbrauchen mit der irdischen Gesinnung, mit der teuflischen Verführung.

Jesus sagt zu den Gläubigen:

 

(...) Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«

2. Korinther 6,16

 

Wir sind im Neuen Leben ein Tempel Gottes und dazu gehört der Leib mit Seele und dem Geist Gottes in unserem eigenen Geist! Wir wissen, dass wir nicht an eine Seligkeit denken können, wenn unser leibliches Leben durch Sünde ruiniert und missbraucht wird und wurde. Geist und Seele leiden Schmerz und sind hüllenlos, weil die Behausung (der Körper) keine göttliche Verwandlung, keine wunderbare Neugeburt erleben kann.

 

Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt - auch mein Fleisch wird sicher ruhen, denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht! Psalm 16,9-10

 

Gott wird jeden verderben, der den Tempel Gottes verdirbt, denn Gottes Tempel ist heilig - und der seid ihr! 1.Korinther 3,17

 

Die wahre Erlösung Christi kann ohne Neugeburt nicht realisiert werden und der Fürst dieser Welt hat in dem Fall sein gestecktes Ziel erreicht. Im unreinen Zustand kann der reine und heilige Gott unseren Tempel nicht mehr bewohnen und dieser entweihte Tempel muss wieder zur Erde zurück und wieder Staub und Dreck werden, so will es das Gesetz Gottes. Alle unreinen, alle stinkenden Leiber und Seelen gehen nach unten in die ewige Verwesung. Unser Körper im Fleisch muss zu einem Leib im wahren göttlichen Geist werden – rein und wohlriechend, um im Jenseits auch wirklich nach oben gehen zu dürfen.

 

Gottes Wort ist prophetisch und erfüllen sich gnadenvoll, aber - leider auch gnadenlos für alle gottlosen Menschen!

 

Was die menschliche Natur will, bringt den Tod, was aber der Geist will, bringt Leben und Frieden. Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber, denn er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und kann das auch nicht. Wer also von seiner eigenen Natur bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen! Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer Natur, sondern unter der des Geistes, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand diesen Geist von Christus nicht hat, gehört er nicht zu ihm!

Römer 8,6-9

 

Die Seele macht unser Gefühlsleben aus und und bewirkt die Wechselbeziehung zu Leib und Geist. Sie realisiert das innere und das äussere Empfinden und entscheidet über unsere Nahrung, die wir unserem Körper und unserem Geist zuführen. Wir können Seele und Geist nur rein halten in der Isolierung des Leibes und vor allem auch, von dem was zum Verfaulen des Fleisches beitragen will. Unsere Entwicklung hängt auf zwei Ebenen mit unserer Kost zusammen – geistlich und stofflich! Weil die Seele ihr Wesen im Blut hat, liegt sie seit dem Sündenfall in den Ketten des Fleisches. Die wahre (neue) treibende Kraft ist der Odem Gottes, wobei die Seele inklusive dem pumpenden Herz mit dem Blutkreislauf, das Betriebssystem ist! Der Körper ist das wertvolle Gehäuse – der Tempel, der alles zusammenhält ...

 

Ohne Freisetzung und ohne Heilung kann niemand Gott schauen!

 

Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Er- kenntnis durch uns an jedem Ort offenbar macht! Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verlorengehen - den einen ein Geruch des Todes zum Tode, den anderen aber ein Geruch des Lebens zum Leben (...)

2.Korinther 2,14-16

 

Liebe gläubige Geschwister, lasst euch nicht durch seelische Vernunftslehren verleiten und verführen. Etliche Gemeinden sind in einem irrigen Evangelium. Dadurch sind viele Christen in aussichtslosen Sack-gassen gefangen. Die weit verbreitete Meinung, dass der Leib des Menschen nur nebensächlich sei, ist total gegen die Schrift des Höchsten!

 

Darum verhindert wenn möglich, dass verstorbene Leiber von Gläubigen vernichtet werden. Auch wenn von der Kanzel geheuchelt wird, dass eine Kremation der sterblichen Überreste die Verwandlung in einen Geistleib nicht hindern würden, dass ein Körper wie eine Nussschale sei, die man wegschmeisst und nun wertlos sei ...!

 

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Denn ihr gleicht frisch getünchten Gräbern, die von aussen schön aussehen, im Innern aber voll von Totengebeinen und lauter Verwesung sind! Matthäus 23,27

 

Vor dem allmächtigen Schöpfer sind wir für Geist, Seele inklusive auch dem Leib verantwortlich! Nicht der Geist allein macht den wahren Menschen – sondern der Geist, die Seele und der Leib zusammen. Eine Verachtung der Leiblichkeit finden wir in der Schrift nirgends – Gott ehrt unsere leibliche Hülle, unser irdisches Kleid. So liess der Allmächtige bei Jesus keinen Knochen brechen und in der ganzen Bibel liess Er sterbliche Körper von Seinen treuen Gesinnten niemals schänden bzw. verbrennen, sondern sie wurden begraben oder in Gruften gelegt.

 

Wenn ihr diese Botschaft weiter verfolgt, werdet ihr erfahren warum ...

 

Nur durch den wahren Geist Gottes kommen wir in eine göttliche Weisheit und in eine wahre Reife! Lasst euch vom Allmächtigen Seinen Geist einhauchen, wie Er es ursprünglich beim ersten Menschen Adam getan hat! Der Geist Gottes kommt aus Seiner Fülle und macht lebendig und - unsterblich. Der Geist wird uns von Gott eingehaucht und der Körper wurde aus der Erde gebildet – aber, alles ist aus der gleichen mächtigen Hand.

 

Nun aber bist du, HERR, unser Vater - wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer - wir alle sind das Werk deiner Hände! Jesaja 54,8

 

Nur durch Seinen Lebenshauch werden wir wieder ein göttliches Geschlecht – nur durch Seinen Odem werden wir vom verdammten und gefangenen Höllen- kandidaten zum würdigen und freien Himmelsbürger! Gleich wie im ersten Adam, dem Stammvater des Todes, alle sterben, werden in Christus dem letzten Adam und dem Stammvater der Auferstehung, alle lebendig gemacht, die dem Volk Gottes angehören. Der letzte Adam (Jesus) wurde durch den Heiligen Geist gezeugt! Er ist der geistliche Adam, der die Erlösung gebracht hat und für alle die es glauben, den Tod besiegt hat!

 

Wie durch den alten Menschen der Tod, so kam durch den neuen Menschen die Auferstehung aus den Toten!

 

In die Erde gelegt wird ein irdischer Körper. Auf- erweckt wird ein Körper, der durch Gottes Geist erneuert ist. Genauso, wie es einen irdischen Körper gibt, gibt es auch einen durch Gottes Geist erneuerten Körper. Dasselbe zeigt ein Vergleich zwischen Adam und Christus. Unser jetziger Körper entspricht dem, den Adam, der erste Mensch, bekam, als Gott ihn – wie die Schrift sagt – zu einem »lebendigen Wesen« machte. Unser künftiger Körper hingegen entspricht dem, den Christus, der letzte Adam, bei seiner Auferstehung bekam – Christus, der uns durch seinen Geist lebendig macht. Aber wohlgemerkt: Nicht die durch Gottes Geist erneuerte Ordnung ist zuerst da, sondern die irdische Ordnung; die andere kommt erst danach. Der erste Adam war aus dem Staub der Erde gemacht; der zweite Adam hat seinen Ursprung im Himmel. So, wie der irdische Adam beschaffen war, sind alle beschaffen, die zur Erde gehören; und so, wie der himmlische Adam beschaffen ist, werden alle beschaffen sein, die zum Himmel gehören. Genauso, wie wir jetzt das Abbild des irdischen Adams sind, werden wir einmal das Abbild des himmlischen Adams sein!

1.Korinther 15,44-49

 

Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt;

er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung:

 

Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, über- geben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod beseitigt!

1.Korinther 15,22-26

 

Vor etwa 10 Jahren hat mir ein geliebter Glaubens-Bruder ein feines Dokument gebracht, eine kleine Schrift mit dem Namen Die Voraus-Auferstehung,

das in den 60er Jahren von einem gewissen Ludwig Schuler aus Zürich-Höngg verfasst wurde. Er war ein Mann Gottes, der viele Jahrzehnte dem Worte im In- und Ausland gedient hatte, wie ich aus seinen nieder- geschriebenen Texten entnehmen konnte.

 

Der Heilige Geist hat mich nun in letzter Zeit immer wieder gedrängt, diese Texte nochmals zu studieren, darüber nachzudenken und – auch immer wieder darüber zu beten! Jetzt will ich auch über das fast Unglaubliche schreiben ...

 

Es ist faszinierend, was dieser Bruder Schuler vor mehr als 50 Jahren an Zeugnissen aufgezeichnet und zusammengestellt hat. Es spricht einiges dafür, dass uns wahren Christen etwas sehr Bedeutsames ver- loren gegangen ist - oder noch verständlicher aus- gedrückt:

 

Dem Widersacher ist es gelungen uns zu belügen - uns etwas überaus Wichtiges zu rauben und zu verheimlichen!

 

Ich selbst will vor dir herziehen und das Hügelige eben machen - ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen - und ich will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reich- tümer, damit du erkennst, dass ich, der HERR es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat - der Gott Israels! Jesaja 45,2-3

 

Liebe Geschwister, die ihr an Jesus glaubt: Es geht um bereits geschehene Entrückungen oder wie Ludwig Schuler es nennt um Voraus-Auferstehungen. Er hat viele Nachweise von leeren Särgen gesammelt und dokumentiert. Auch wurde er durch seine Gebete selbst ein Zeuge von leeren Gräbern und sogar von einer Entrückung eines menschlichen Leibes während der Bestattung im Zürcher Unterland.

 

Ich werde nun einige seiner Zeugnisse und etliche seine eindrücklichen Berichte auflisten. Natürlich wird der Teufel uns einflüstern, dass dies alles nicht wahr sei und wir nichts beweisen könnten.

 

Warum wird es bei euch für unglaublich gehalten, dass Gott Tote auferweckt? Apostelgeschichte 26,8

 

Aus einer württembergischen Gemeinde wird aus dem Nachlass des Totengräbers, der in der Abdankungs- kapelle wohnte und zugleich auch Kirchendiener war, berichtet:

 

Die Wiederbesetzung des Grabes des frommen Jünglings namens Zeis, war herangekommen. Da hat Obiger den Vater desselben gerufen, um das Skelet seines Sohnes zu sehen. Als sie den morschen Sarg öffneten, war keine Spur von Knochen zu sehen. Da meinte der Friedhofgärtner, das habe er gedacht, dass dieser Knabe nicht die Verwesung sehen müsse. So gottergeben und schlicht sei noch nicht einer gewesen!

 

Ein andermal stiess er beim Ausheben einer andern Reihe auf einen noch ganzen Sarg. Als er denselben öffnete, war nur das vermoderte Totenkleid vorhanden. Von einem Skelett, ja weder Haare noch Zähne, die nicht verfaulen, waren zu finden. Dazu hatte der alte Betreuer des Gottes-ackers noch einen Fall:

 

Als die Beseitigung der Überreste des alten Schäfers Wöhr gekommen war, fand er nur das verfaulte Totenhemd im Sarg. Eine merkwürdige, seltene, und doch so verständliche Begebenheit von seinem Todestag war noch in der Gemeinde lebendig. Einige Freunde des Verstorbenen wollten den schwerkranken Freund besuchen. Sie hatten sich vor Tages- anbruch auf den Weg gemacht. Als sie etwa eine Stunde von der Ortschaft entfernt waren, hörten sie in den Lüften einen wunderbaren Gesang, der sich immer weiter in den Himmel verzog. Bei ihrer Ankunft erfuhren sie, dass genau vor einer Stunde dieser Hirte heimgegangen sei!

 

Grosse Unklarheiten scheinen uns Gläubigen noch betreffs Auferstehung der Toten zu beherrschen, weil wir glauben, die Auferstehung beginne erst bei der Wiederkunft unseres Herrn. Doch im nachfolgendem Vers sagt uns der Herr klar, dass mit ihm die erste Auferstehung der Toten begonnen habe:

 

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will! Johannes 5,21

 

Jesus sagt uns nicht, dass erst am jüngsten Tag die Auferstehung sein wird, sondern Er sagt uns

„Ich bin die Auferstehung und das Leben!“

 

Jesus ist gekommen, um jetzt schon Verstorbene - welche Er will - in das Neue zu rufen!

 

Ist da nicht noch das grosse Geheimnis der Wolke von Zeugen?

 

Wir sind also von einer grossen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen! Deshalb wollen auch wir – wie Läufer bei einem Wettkampf – mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt! (...)

Hebräer 12,1 (NGÜ)

 

Das Wort Gottes warnt uns eindringlich, nicht nur für die Seele sondern auch für den Leib gut zu sorgen und die Heilung der Seele und besonders auch des Kör- pers anzustreben!

 

Ihn (Jesus) hat Gott auferweckt, indem er die Wehen des Todes auflöste, weil es ja unmöglich war, dass Er von ihm festgehalten würde! David nämlich sagt von ihm: »Ich sah den Herrn allezeit vor mir, denn er ist zu meiner Rechten, dass ich nicht wanke. Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge frohlockte; zudem wird auch mein Fleisch auf Hoffnung ruhen; denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und nicht zulassen, dass dein Heiliger die Verwesung sieht! Du hast mir die Wege des Lebens gezeigt; du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht!«

 

Ihr Männer und Brüder, es sei mir erlaubt, freimütig zu euch zu reden von dem Stammvater David: Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist unter uns bis zu diesem Tag. Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid verheissen hatte, dass er aus der Frucht seiner Lenden, dem Fleisch nach, den Christus erwecken werde, damit er auf seinem Thron sitze, hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, dass seine Seele nicht dem Totenreich preisgegeben worden ist und auch sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat! Diesen Jesus hat Gott auferweckt - dafür sind wir alle Zeugen! Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheissung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater, hat er dies ausgegossen, was ihr jetzt seht und hört!

Apostelgeschichte 2,24-32

 

Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind! Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden. Denn ich bin über- zeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. Denn die gespannte Erwartung der Schöpfung sehnt die Offenbarung der Söhne Gottes herbei. Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft

der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes! Römer 8,16-23

 

(...) und von Jesus Christus, dem vertrauens- würdigen Zeugen ´für die Wahrheit`, der als Erster von den Toten auferstanden ist und jetzt über alle Könige der Erde regiert! Offenbarung 1,5

 

Ludwig Schuler schreibt an einer andern Stelle:

 

Im November 1924 kam ich aus dem unbeschreiblichen Elend in Wien nach Hause. Eines Abends, als ich mit Schreiben beschäftigt war, drängte mich der Geist Gottes auf die Baustelle zu gehen, wo der neue Bahnhof Zürich Enge gebaut wurde. Um Platz für den neuen Geleisebau zu erhalten, musste die Grütlistrasse in den alten Friedhof hinein verlegt werden. Bei dieser Abgrabung wurden die untersten Särge an ihren Fussenden blossgelegt. Da an den eichernen Särgen die Nägel längst verrostet waren, fielen die Fussbrettchen die Böschung hinunter. So wurden die Skelette sichtbar. So kamen die offenen Särge fast auf Brusthöhe zu liegen.

 

Auf beiden Seiten der grossen Treppe wurden die Grüfte bis zuhinterst von der Abendsonne hell beleuchtet. Mich ein wenig bückend, sah ich bis ans Kopfende alles was in den Särgen war. Diese einmalige Gelegenheit, Skelette unberührt von Menschenhänden noch in ihren Brettergehäusen zu sehen, bewog mich, einige derselben näher zu betrachten. Interessant war, zu beobachten, wie vielerorts die kleinen Fingerknöchelchen noch auf den Rippen balancierten; doch etliche lagen auf dem Boden. Als ich zum dritten Sarg kam, traute ich meinen Augen nicht. Der Sarg war völlig leer! Keine Spur von Knochen noch von den Zähnen, wiewohl ja die letzteren nicht verwesen.

 

Da musste ich noch weiter sehen, ob es so etwas nochmals gibt. Welch ein Erstaunen, da war ja der fünfte, der neunte, der zwölfte und der fünfzehnte gerade so leer wie der dritte Sarg. Ganz gleich war es auf der andern Seite der Treppe, sodass von den 40 Särgen deren acht bis neun vollständig leer waren. Wären sie mit Sand oder Steinen gefüllt, so hätte diese Tatsache den Leichenraub bewiesen, so aber war ich einfach sprachlos. Da das Beerdigen von leeren Särgen unbedingt bemerkt worden wäre, so müssen die Leichen eben damals in den Särgen gewesen sein. Hierüber musste ich unbedingt Klarheit haben!

 

Ich hatte längst bemerkt, dass ein Herr mich auf- merksam beo- bachtete. Ich ging auf ihn zu und fragte nach der Adresse des Fried- hof Vorstehers. Darauf befragt nach meinem Begehren erwiderte ich: „Die Adresse des zuständigen Amtsmannes über diesen Friedhof möchte ich! Doch er wollte wissen, was ich wünsche. Das aber begehrte ich eben nicht jemandem anders als dem Vorsteher zu sagen. So ging es hin und her, bis er endlich sagte, dass er es sei! Nun bat ich um Aufschluss über die leeren Särge. Hätte der gute Mann mir eine Ohrfeige gegeben, ich hätte nicht erstaunter sein können, als aber die Eröffnung, dass das für sie nichts besonderes sei; das komme öfters vor, allerdings nur in diesem Gottesacker. Wir können hier irgend eine Reihe öffnen, es sind immer etliche Särge ohne Inhalt darunter. Darob war ich noch mehr erstaunt und konnte das Un- fassbare noch viel weniger verstehen! Eine stichhaltige Erklärung konnte auch er nicht geben. (...) Nun fragte ich den Amtsmann nur noch, wie lange liegen diese hier? Ja,

70 bis 75 Jahre liegen diese in der Gruft.

 

Der Bahnhof Zürich Enge wurde in den Jahren 1925 bis 1927 umgebaut. Vor damals gut 100 Jahren war Pfarrer Lavater Seelsorger auch über der Gemeinde Enge, die damals noch zum Kirchenspiel der Kirche vom Grossmünster gehörte. Die Internet-Seite der Kirche Zürich-Enge schreibt über diese Vorfälle - siehe: www.kirche-enge.ch:

 

Als 1924/25 im Zug der neu zu erstellenden Eisenbahnlinie der alte Friedhof an der Grütlistrasse aufgehoben wurde, ereigneten sich merkwürdige, makabere Dinge. Ein Zeit- zeuge berichtet:

 

Bei der Höherlegung der Grütlistrasse wurde der alte Friedhof angeschnitten. Dabei kamen beidseits der Treppe viele Särge samt den z.T. sehr gut erhaltenen Skeletten zum Vorschein. Aber bei einem beträchtlichen Teil der Särge

(8 von 40) zeigte sich, dass sie vollständig leer waren!

 

Nachfragen ergaben, dass das in diesem (und nur diesem) Friedhof nichts Besonderes sei! Die Deutungen dieses seltsamen Befunds sind bis heute nicht schlüssig; eine besagt, dank J.C.Lavater's missionarischem Einfluss seien die betreffenden Toten gemäss Philipper 3,21 eben sofort leiblich auferstanden ...

 

Wir dagegen sind Bürger des Himmels, und vom Himmel her erwarten wir auch unseren Retter – Jesus Christus, den Herrn. Er wird unseren un- vollkommenen Körper umwandeln und wird ihn seinem eigenen Körper gleichmachen, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt! Er hat die Macht dazu, genauso, wie er auch die Macht hat, das ganze Universum seiner Herrschaft zu unterstellen!

Philipper 3,20-21 (NGÜ)

 

Johann Caspar Lavater war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein enormer Vater des Glaubens weit über die Region der Stadt Zürich und der Schweizer Grenze hinaus. Er war in der Stadt Zürich Mitträger einer grossen Erweckung, sodass es in der Stadt-Chronik heisst – und, das will doch sehr viel heissen:

 

In der Stadt Zürich wurde nicht mehr geflucht!

 

Was mich als leiblicher Bülacher in Ludwig Schulers niedergeschriebenem Dokument besonders beein- druckte, ist folgendes Zeugnis aus dem Zürcher Unterland:

 

Ich hatte in meinem langen Leben und Dienst am Wort wie in der Seelsorge reichlich Gelegenheit, allerlei Arten von Sterben kennen zu lernen. Als ich in Bülach stationiert war, hatte ich das Vorrecht von nachmittags 1 Uhr bis nachts 11.30 Uhr am Sterbebett einer von Gott geweihten Seele zu verweilen. Dann kam der Kranken leibliche Schwester zu ihr für die Nacht. Dieses Sterbebett werde ich nie vergessen, ebenso die Worte, die sie nach jedem Erstickungsfall zu mir sagte: „Oh wie froh bin ich, dass ich es doch stets treu gemeint habe!“ Das hatte sie mindestens 15 Mal zu mir gesagt.

 

Um 2 Uhr morgens war die hehre Stunde gekommen, wo die Herrlichkeit Gottes sie abholte. Meine Anwesenheit erlaubt mir keine nähere Beschreibung, doch wurden sämtliche Insassen des Altersheim wach! Die Oberschwester erzählte mir am andern Morgen, dass zu oberst in den Dachzimmern, wo das Altersheim der Gemeinde unter- gebracht war, selbst das älteste Jüngferchen geläutet hätte, wie alle andern Insassen und gefragt, was ist auch ge- schehen? Oder, was habt ihr auch gemacht? Man kann ja gar nicht mehr schlafen, es ist so eine kuriose Luft. Die ganz ergraute Oberschwester sagte voll innerer Bewegung: „Ich habe doch nun schon viele Hunderte sterben gesehen, doch dass es ein solches Sterben geben würde, hatte ich keine Ahnung. Das war kein Sterben, das war ein wirkliches Heimgehen!

 

Was wir bei der Beerdigung erlebten, war einmalig. Es hatte schon zwei Tage in Strömen geregnet und der Himmel war bleiern verhängt. Wir warteten mit Bangen, wie wir die Abdankung auf dem Friedhof bei solchem Regen halten sollten. Ich sagte zu meinem Kollegen, so können wir un- möglich im Freien abdanken. Ich fragte den Pfarrer, ob er uns die Kirche öffnen würde. Doch nun hat es plötzlich aufgehört zu regnen. Der grösste Leichenzug den Bülach je gesehen, ging dem Friedhof zu. Nun ging alles in den ge- wohnten Bahnen, doch als wir ein Lied anlässlich der Ver- senkung anstimmten, öffnete sich der verdrängte Himmel kreisförmig und liess den blauen Himmel sehen. Plötzlich versagte unsern Sängern die Stimmen, denn ein mächtiger Lichtstrahl kam durch diese Öffnung mitten auf den Sarg herunter. Die über 200 Menschen wurden so benommen, dass wir unfähig waren weiter zu machen.

 

Endlich rührte mich der Pfarrer an der Achsel und sagt: „Wir sollten doch zum Ende kommen!“ Weiter zu singen war bei dieser Atmosphäre eine Unmöglichkeit. So gab ich den Männern an der Gruft den Wink, sie sollten die Leiche versenken. Doch was geschah? Der Sarg kippte in den Seilen um, und so mussten sie den Sarg nochmals hoch nehmen und die Seile dementsprechend verschieben. Auch lag der Sarg unten ganz schief in der Gruft. Das aber konnte ja nur geschehen mit einem leeren Sarg. Wären wir nicht so benommen, und ich so jung gewesen, ich hätte den Schieber geöffnet. Doch wir alle sind überzeugt, dass der Leichnam durch den Lichtschein entschwunden ist!

 

Einige Tage hernach habe ich den Herrn Pfarrer getroffen, und er sagte mir: „Ich habe die Jungfrau Scheubli stets für eine Heilige gehalten, doch dass sie so heilig sei, hatte ich keine Ahnung. Nicht ich war der Seelsorger der Gemeinde, sondern sie, das beweist mir meine Hausglocke. Nie in den 20 Jahren seitdem ich hier bin, wurde meine Glocke so oft gezogen, wie in diesen Tagen. Aber auch jede Seele, die kommt, hat das gleiche Anliegen: Herr Pfarrer, als die Jungfrau Scheubli lebte, wussten wir, wo wir Trost und Hilfe holen konnten. Sie hat mit uns gebetet, und die Nöte haben sich aufgelöst! Wo sollen wir nun in Zukunft hingehen?“

 

Als ich vor ca. 20 Jahren mit meiner Frau zur Erholung in Männedorf in der Zellerschen Anstalt weilte und mit dem Herrn Prediger Pfeifer über obige Erlebnisse redete, da sagte er: „Auch wir hatten hier in der Anstalt einen ähnlichen Fall gehabt. Es war unter der von Gott reich begnadeten Dorothea Trudel. Eines Tages kam eine vornehme Dame im Rollstuhl, die noch nie gehen konnte. Auch sie wurde durch die Gnade Gottes geheilt und lernte gehen.

 

Aus Dank für das göttliche Wunder verkaufte sie alles, was sie hatte und kam in die Anstalt, um hier ihrem Heiland zu dienen. Den Erlös aus ihrem Haus und Hof gab sie der Anstalt und da sie sich nicht für etwas anderes fähig hielt, blieb sie als Küchenhilfe ihr ganzes Leben. Im hohen Alter, ein verschrumpftes Mütterchen, holte sie ihr heiss geliebter Heiland zu sich! Als der mir persönlich gut be- kannte Anstaltsleiter Samuel Zeller, am folgenden Tag die Leiche besichtigte, erstaunte er sehr über die Verjüngung derselben und sagte zu sich selbst: „Ja, meine Liebe, wo hast du auch all deine Runzeln?

 

Am zweiten Tag waren die eingefallenen Backen gerundet und rötlich angehaucht; auch war von einem Leichen-geruch nichts zu verspüren!

 

Da holte er seinen Mitarbeiter, den Bruder Pfeifer, und zeigte ihm die Veränderung mit den Worten: „Was soll das werden?“ Als der Sarg über der Gruft war, da musste der Anstaltvater den Schieber öffnen und sagte zu sich selbst, es sei eigentlich sünd und schade, eine so schöne Leiche der Erde zu übergeben.

 

Das war zur Zeit als die Autos aufkamen. Die obere See- strasse war nicht mehr im Stande, den Verkehr zu be- wältigen. So musste die Strasse in den Friedhof Männedorf hinein verbreitert werden. Da noch kein Beschluss gefasst war, musste die Leiche noch in die unterste Reihe versenkt werden, doch reservierte man ihr in der oberen Reihe das erste Feld. Als nach ca. drei Monaten alles soweit geordnet war, sollte die Exhumierung der Leiche vorgenommen werden. Als der Sarg in der Gruft bloss lag, wollte der Arbeiter die Seile unterschieben, doch derselbe war so leicht, dass er sich denselben ans Kinn schlug. Er wusste doch, dass nach drei Monaten die Leichen am aller- schwersten sind. Nun rief er hinauf:

 

„Da ist ja gar nichts drinnen!“

 

Nachdem derselbe der Gruft enthoben war, schob er den Schieber zurück und wiederholte seinen Ausruf! Das wurde dann auch durch die Behörden bestätigt und gebucht, könnte also heute offiziell bestätigt werden.

 

(...) Nun noch ein Beispiel aus Schaffhausen:

 

Von mehreren Seiten wurde mir erzählt, dass vor rund hundert Jahren eine tief gläubige Krankenschwester im hohen Alter auf nicht ganz erklärliche Weise gestorben sei, wenigstens wurde das vermutet. Nun sollte sie auf gerichtliche Anordnung seziert werden. Sie war aber schon etliche Tage im Grabe und - der Sarg wurde ohne Leiche gefunden. Auch diese Gottesangehörige, Sklavin Jesu Christi, hatte die Verwesung nicht erleiden müssen!

 

(...) Steinberger berichtet: Ein gläubiger Schweizer Pfarrer hatte in seiner Gemeinde eine gläubige Tochter, die das volle Heil erfasst hatte. Noch in ihrer Jugend hatte sie das Zeitliche mit der Herrlichkeit des Jenseits vertauschen dürfen. Ihr Grab kam ganz an die Friedhofmauer zu liegen. Nach einiger Zeit musste die Mauer repariert werden und es liess sich nicht anders machen, als dass man den Sarg entfernte, um ihn hernach wieder in die gleiche Stelle zu versenken. Doch als derselbe frei lag, zeigte sich, dass er leer war! Das wurde amtlich festgestellt und in der Um- gebung hatte es eine grosse Erweckung gegeben und viele hatten ihren Scheinglauben aufgegeben und sich nach dem Worte eingestellt. Wohin war dieser Leib verschwunden? Das sagt folgendes Wort:

 

Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken ´und unseren Körper wieder lebendig machen`. Wisst ihr nicht, dass ihr zum Leib Christi gehört und dass damit auch euer [Körper] ein Teil seines Leibes ist? (...)

1.Korinther 6,14-15 (NGÜ)

 

Jesus aber schrie noch einmal laut auf - dann starb er. Im selben Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei; die Erde begann zu beben, die Felsen spalteten sich, und die Gräber öffneten sich. Viele verstorbene Heilige wurden auferweckt. Sie kamen nach der Auf- erstehung Jesu aus ihren Gräbern, gingen in die Heilige Stadt und erschienen vielen Menschen!

Matthäus 27,50-53 (NGÜ)

 

Als unser wunderbare Erlöser starb, öffneten sich in Jerusalem viele Gräber und Grüfte von Heiligen. Körper von wahren Gläubigen wurden aus dem Tod geholt und von vielen in der Stadt gesehen! Durch ein eindrückliches Zeugnis im Dokument Schulers, wird auch bestätigt, dass der allmächtige Schöpfer auch Leichen lange Zeit vor der Verwesung bewahrt, es geht um eine Enkelin von Königin Viktoria und deutsche Prinzessin Elisabeth von Hessen-Darmstadt, die sich mit dem sehr eifersüchtigen Bruder des letzten Zaren vermählte und so in einer völlig unglücklichen und kinderlosen Ehe war:

 

Da schreibt mir ein lieber Pfarrer folgendes (Auszug):

 

„Zu den gemachten Erfahrungen mit leeren Särgen kann ich mich nicht äussern, da ich noch keine Erfahrungen in dieser Beziehung gemacht habe. Ich möchte zum vornherein bekennen, ausgeschlossen ist es nicht, dass Gott auch Heilige von der Verwesung bewahrt und sie unverwest in die himmlischen Örter aufnimmt. Es passieren ja wirklich wunderbare Sachen dort, wo die Kräfte der zukünftigen Welt geweckt werden.

So fand man zum Beispiel die Fürstin Elisabeth Feodorovna, die Gemahlin des Gouverneurs von Moskau, die Schwägerin des letzten Zaren, die von den Bolschewisten im Jahre 1918 in einem über 100m tiefen Schacht eines nicht mehr in Betrieb befindlichen Bergwerkes im Ural, mit den Angehörigen der Dynastie Romanow hinuntergestürzt wurde, nach vielen Monaten, als die Weissrussen vorübergehend Herr der Lage wurden und Nachforschungen nach der ermordeten Zarenfamilie anstellt, unter den ver- westen Leichnamen wurde der Leib der Fürstin noch völlig frisch gefunden!

 

Dieser wurde nicht, wie die andern, beerdigt, sondern auf Umwegen über Sibirien nach Palästina gebracht. Dort wurde sie in der von ihr gestifteten „Maria Magdalena Kirche“ begraben. Sie war ein selten heiliges Gotteskind, inmitten einer in Luxus, Verschwendung und Sünde dahinrauschenden untergehenden Welt des russischen Adels. Als ihr Mann (1905) durch die Höllenmaschine eines Terroristen zerfetzt wurde, vergab sie diesem, verkaufte alle ihre Habe und gründete ein Spital für die Allerärmsten (Tuberkulose und Geschlechtskranke). Hernach führte sie ein Leben der völligen Hingabe an Gott und die Armen!“ Soweit der protestantische Pfarrer.

 

(...) Nun hat der Herr mir noch eine Episode aus meiner Kindheit in Erinnerung gerufen. Daher sehe ich mich gedrungen, dieselbe hier zu bringen:

 

(...) Es war in den Jahren 1896 oder 1897, da hatten Medizinstudenten mit den Veterinärstudenten, die an unserem elterlichen Tisch speisten, eine sehr rege Diskussion. Was diese zu berichten wussten, hat bei der ganzen Tischgesellschaft das lebhafteste Echo gefunden. Es war etwas Unglaubliches in der Anatomie geschehen. Als die nächste Leiche in den Seziersaal gebracht werden sollte, war es dem Personal unmöglich, an die Leiche heran- zukommen! Bei jedem Versuch bekamen sie ganz empfindliche Schläge. Da sie das den Ärzten berichteten stürmten diese hinaus, doch als sie Gewalt anwenden wollten, wurden sie weggeschleudert, sodass einige weggetragen werden mussten. Gleich war es auch an den folgenden Tagen. Nun wurde die Einsargung angeordnet, was ohne Schwierigkeiten geschehen konnte. So wurde das Grab geöffnet. Doch da der Feierabend dazwischen kam, wurde die Leiche in die Vorhalle gebracht. Als das Grab seine Tiefe erreicht hatte, wollten sie dieselbe holen. Doch was war geschehen? Die Leiche war aus dem Sarg ver- schwunden, obwohl alles verschlossen gewesen war. Nirgends war auch nur eine Spur zu entdecken. Ärzte wie Personal standen vor einem Rätsel, ebenso auch unsere Tischgesellschaft. Für uns Gottangehörige ist es ja sonnen- klar, doch sehen wir, wie der Herr selbst die Leiche seiner Auserwählten zu schützen weiss!

 

Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen - die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber nochmals hören! Apostelgeschichte 17,32

 

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt - so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt! Römer 8,11

 

Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und sie werden hervor-gehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens - die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. Johannes 5,28-29

 

Was der Prophet Jesaja schon 700 Jahre vor Jesus voraussagte, ist nun bereits Wirklichkeit geworden:

 

Aber deine Toten werden leben, [auch] mein Leichnam - sie werden auferstehen! Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn dein Tau ist ein Morgentau, und die Erde wird die Toten wiedergeben! Jesaja 26,19

 

Die Geschichte vom verstorbenen Lazarus ist für mich eine prophetische Handlung von Erlöser für die Zukunft der Auferstehung von gottgefälligen Verstorbenen. Jesus bringt nicht die Auferstehung, sondern Er ist (bereits) die Auferstehung und Er ruft jetzt schon aus den Gräbern, die Er liebt! Jesus gibt sich in manchen Aussagen als Gott zu erkennen mit „Ich bin (der ich bin)" – auch zu Martha!

 

Jesus spricht zu ihr (Martha, die Schwester des seit vier Tagen (!) verstorbenen Lazarus):

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt - und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben! Glaubst du das? Johannes 11,25-26

 

Das Hauptanliegen der Apostel war stets die Aufer-stehung von den Toten – aber nicht erst am jüngsten Tag, was ja den Juden (inkl. den Pharisäern) bereits vor dem Kommen Jesu klar war!

 

Die Grundlagen des wahren Evangeliums ist ein Leben im Geist um mit dem eigenen Ich tatsächlich zu sterben mit dem beglückenden Ziel der leiblichen Auferstehung! Können wir es verstehen, dass der Heilige Geist uns helfen will, die sündige Natur des Fleisches zu über- winden?

 

Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch, und ihr gehört nicht mehr euch selbst! Gott hat euch als sein Eigentum erworben - denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat! Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!

1.Korinther 6,19-20

 

Bekommt der Heilige Geist nicht die Macht über unserem eigenen Ich, ist es unmöglich, ein brauch- bares Werkzeug Gottes zu sein, was zur Folge hat, dass wir nicht gerettet sind! Jesus sagte zu Martha:

 

„Ich bin die Auferstehung und das Leben!“

 

Er war bereits vor der Auferstehung der Lebendige, das Leben, dem der Tod nichts antun konnte und hat nun dieses unglaubliche Geschenk an alle treu ergebenen Gläubigen gebracht, indem Er für uns den Tod für immer besiegt hat!

 

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüsst habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemein- schaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange!

 

Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollendet wäre; ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife, wofür ich von Christus Jesus er- griffen worden bin. Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, dass ich es ergriffen habe; eines aber [tue ich]: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt, und jage auf das Ziel zu, den Kampfpreis der himm- lischen Berufung Gottes in Christus Jesus!

Philipper 3,7-14

 

Ihr Lieben, bitte betet und denkt auch über diesen Bericht nach. Wir können uns kaum vorstellen, wie gross die Liebe und die Gnade unseres Vaters zu seinem wahren Volk ist!

 

Den Tod verschlingt er auf ewig, und der Herr, HERR, wird die Tränen abwischen von jedem Gesicht, und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegtun. Denn der HERR hat geredet. An jenem Tag wird man sagen: Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns rette! Da ist der HERR, auf den wir hofften! Wir wollen jauchzen und uns freuen in seiner Rettung!

Jesaja 25,8-9

 

Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig be- wahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! Treu ist er, der euch beruft - er wird es auch tun! 1.Thessalonicher 5,23

 

Der Allmächtige will seinen geliebten Kindern, die Ihm treu und bedenkenlos nachfolgen, sehr bald Geniales und Neues schenken ...!