BARUCH
Europa, eine unreine Frau

Denn das Wort vom Kreuz ist eine

Torheit denen,

die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden,

ist es eine Gotteskraft; denn es steht geschrieben:


»Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und

den Verstand

der Verständigen

will ich verwerfen!«


1.Kor 1,18-19


Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen - die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden!


Jesaja 53,4-5


Wir alle gingen

in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn! Er wurde misshandelt,

aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut!


Jesaja 53,6-7



Ich preise dich ewiglich, denn du hast es vollbracht,

und in der Gegenwart deiner Getreuen harre ich auf deinen Namen, weil er so gut ist!


Psalm 52,9

Diverses:

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Februar 2018

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Europa, wie eine blutflüssige Frau

Interessant zu wissen:


Eine Frau ist im Durchschnitt während 38 Jahren während durchschnittlich 5 Tagen in Monatsblutungen. Rechnet man die 38 Jahre und mit den 5 Tagen der Blutungen kommt man auf mehr als 6 Jahre von dauernden Blutungen und - auf ca. 30 Liter Blut. 


Die Blutmenge im Körper wird mit 70 bis 80 ml Blut pro Kilogramm gemessen, das heißt circa 4,5 bis 5,5 Liter fliessen durch das Adergeflecht im menschlichen Körper. Vereinfacht gesagt ist Blut eine Mischung aus Wasser, Salzen und Milliarden kleiner Zellen und Teilchen. Blut besteht gut zur Hälfte (rund 55%) aus flüssigem Blutplasma. Die restlichen rund 45% sind feste Bestandteile, die Blutzellen - rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen.


Blut ist Leben, sagt uns der Schöpfer –

der Lebenssaft ist also einzigartig!


Für den Menschen ist Blut also eine lebensnotwendige Flüssigkeit, da es verschiedene sehr wichtige Aufgaben zu erfüllen hat:


  • Der Körper des Menschen wird über das Blut mit den nötigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

  • Auch Wärme wird über das Blut gleichmässig im Körper verteilt.

  • Blut sorgt durch den Transport von Hormonen und Botenstoffen für die Verteilung von sehr wichtigen Informationen im Körper. Ist zum Beispiel der Blutzuckerspiegel zu niedrig – kommt ein Befehl zum Essen.

  • Spezialisierte Zellen im Blut sorgen für die Abwehr von Krankheitserregern.

  • Spezielle Zellen und Eiweisse im Blut sorgen für die rasche Blutstillung bei Verletzungen bzw. offenen Wunden.

Bitte, betet für alle slavischen Völker 

- sie haben hebräische Wurzeln!


Denn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre; ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprößlinge, und sie sollen hervorsprossen zwischen dem Gras wie Weiden an den Wasserbächen. Dieser wird sagen: »Ich gehöre dem HERRN!«, und jener wird [sich] nach dem Namen Jakobs nennen; ein anderer wird sich mit seiner Hand dem HERRN verschreiben und [sich] den Ehrennamen »Israel« geben. ​


So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. Und wer ruft wie ich und verkündigt und tut es mir gleich, seit der Zeit, da ich ein ewiges Volk eingesetzt habe? Ja, was bevorsteht und was kommen wird, das sollen sie doch ankündigen! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich es dir nicht schon längst verkündet und dir angekündigt? Ihr seid meine Zeugen! Gibt es einen Gott außer mir? Nein, es gibt sonst keinen Fels, ich weiß keinen!  Jesaja 44,3-8

 

Am Donnerstagmorgen des 24. Februar 2022, nachdem Russland durch Wladimir Putin, die eigenen slavischen Brüder, die Ukraine mittels seiner übermächtigen Armee erstmals angegriffen hat, hörte ich den Heiligen Geist folgende Worte sagen:


«Europa ist wie eine blutflüssige Frau!»


Was will uns Gott der Allmächtige mit diesen Worten sagen? Versuchen wir dies herauszufinden:


Im Wort Gottes (der Bibel) wird an folgenden Stellen auf eine blutflüssige Frau hingewiesen, die durch ihre Handlung und ihren Glauben auch prompt geheilt wurde: Matthäus 9,18-22; Markus 5,25-34; Lukas 8,43-48. Hier die Geschichten von zwei Frauen, wie sie uns Markus überliefert hat - es ist wahrscheinlich die ursprüngliche Version mit mehr Details der beiden Zeugnisse der Frauen:


Und als Jesus im Schiff wieder ans jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm; und er war am See. Und siehe, da kam einer der Obersten der Synagoge, namens Jairus; und als er ihn erblickte, warf er sich ihm zu Füßen, und er bat ihn sehr und sprach: Mein Töchterlein liegt in den letzten Zügen; komme doch und lege ihr die Hände auf, damit sie gesund wird und am Leben bleibt!


Und er ging mit ihm; und es folgte ihm eine große Menge nach, und sie bedrängten ihn. Und da war eine gewisse Frau, die hatte seit zwölf Jahren den Blutfluß, und sie hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet, ohne daß es ihr geholfen hätte — es war vielmehr noch schlimmer mit ihr geworden. Als sie nun von Jesus hörte, kam sie unter dem Volk von hinten heran und rührte sein Gewand an. Denn sie sagte sich: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, so werde ich geheilt! Und sogleich vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie merkte es am Leib, daß sie von der Plage geheilt war.


Jesus aber, der in sich selbst erkannt hatte, daß eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich sogleich inmitten der Menge um und sprach: Wer hat mein Gewand angerührt? Da sprachen seine Jünger zu ihm: Du siehst, wie das Volk dich drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt? Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. Aber die Frau kam mit Furcht und Zittern, weil sie wußte, was an ihr geschehen war, und warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich gerettet! Geh hin im Frieden und sei von deiner Plage gesund!


Während er noch redete, kamen etliche von den Leuten des Obersten der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was bemühst du den Meister noch? Sobald aber Jesus das Wort hörte, das sie redeten, sprach er zum Obersten der Synagoge: Fürchte dich nicht, glaube nur! Und er ließ niemand mitgehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Und er kommt in das Haus des Obersten der Synagoge und sieht das Getümmel, wie sehr sie weinten und heulten. Und er geht hinein und spricht zu ihnen: Was lärmt ihr so und weint? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft! Und sie lachten ihn aus.


Nachdem er aber alle hinausgetrieben hatte, nahm er den Vater und die Mutter des Kindes mit sich und die, welche bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag. Und er ergriff die Hand des Kindes und sprach zu ihm: Talita kumi!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie gerieten außer sich vor Staunen.Und er gebot ihnen ernstlich, daß es niemand erfahren dürfe, und befahl, man solle ihr zu essen geben.  Markus 5,21-43


Der Vorsteher der Synagoge bat Jesus demütig (auf den Knien) in sein Haus zu kommen, da seine 12-jährige Tochter im Sterben lag. Interessant ist, dass auf dem Weg dorthin eine Frau, die seit 12 Jahren Blutfluss hatte, Jesus aufhielt. Die Frau ist also seit der Geburt der jüngeren Frau blutflüssig. Diese leidende Frau suchte nach langer Krankheit bei Jesus Heilung und - hat sie auch sofort bekommen!


Es geht nun nach 12 Jahren um ein Töchterchen und um eine Tochter – um zwei Frauen, eine junge Frau, die ihr Leben noch vor sich hatte und eine ältere Frau, deren Leben seit längerer Zeit durch eine Krankheit zerstört war. Das Töchterchen stirbt jedoch, während Jesus von Seiner älterenTochter aufgehalten wird – auch bei ihr half kein weltliches Heilmittel, keiner der vielen Ärzte konnte helfen.


Im alten Bund war eine Frau in Monatsblutungen unrein und wurde daher vom Gottesdienst ausgeschlossen (3. Mo 15,31). Es war der Frau sicher sehr unangenehm, darum zog sie sich aus aller Öffentlichkeit zurück und konnte in diesem Zustand nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen. Wegen diesem dauernden Blutungen suchte sie bei verschiedensten Ärzten und Heilern Hilfe. Diese Suche verschlang ihren ganzen Besitz, obendrein wurde ihr Zustand noch verschlimmert. Es war für sie höchst peinlich, sie war eine von der Welt, und sogar von der eigenen Familie, verachtete Frau.


Und wenn eine Frau ihren Blutfluss viele Tage ausser der Zeit ihrer Absonderung hat oder wenn sie den Fluss über ihre Absonderung hinaus hat, soll sie all die Tage des Flusses ihrer Unreinheit sein wie in den Tagen ihrer Absonderung: Unrein ist sie! Jedes Lager, worauf sie alle Tage ihres Flusses liegt, soll ihr sein wie das Lager ihrer Absonderung, und jedes Gerät, worauf sie sitzt, wird unrein sein nach der Unreinheit ihrer Absonderung. Und jeder, der es berührt, wird unrein sein, und er soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.  3.Mose 15,25-27


Jesu war auch dem alten Bund treu und hatte Quasten an seinen Zipfeln des Gewandes (in einigen Übersetzungen ist von diesen Quasten die Rede), wie es Jahwe Mose befohlen hatte:


Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen, daß sie sich eine Quaste an die Zipfel ihrer Obergewänder machen, in ihren [künftigen] Geschlechtern, und eine Schnur von blauem Purpur an der Quaste des Zipfels befestigen. Und die Quaste soll euch dazu dienen, daß ihr bei ihrem Anblick an alle Gebote des HERRN denkt und sie befolgt, daß ihr nicht den Trieben eures Herzens nachgeht und euren Augen, denen ihr nachhurt!

4.Mose 15,37-39


Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, schickten sie [Boten] in jene ganze Umgegend und brachten alle Leidenden zu ihm; und sie baten ihn, dass sie nur die Quaste seines Gewandes anrühren dürften; und alle, die ihn anrührten, wurden völlig geheilt!  Matthäus 14,35-36 (ELB 2006)


Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten heran und rührte die Quaste seines Gewandes an; denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, so werde ich geheilt werden!  Matthäus 9,20-21 (ELB 2006)


Beide Frauen mussten eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod gehen! Zwölf Jahre Krankheit in peinlicher verstossener Unreinheit danach aber Heilung und Errettung - gegenüber zwölf Jahre Leben zum plötzlichen Tod danach aber Auferweckung für ein Neues Leben. Man könnte auch sagen, es ist eine Geschichte einer aktiven älteren Generation mit einer passiven jüngeren Generation.


Interessante Geschichten zweier Frauen in zwei Generationen, die nach meiner Meinung jedoch zusammengehören – die eine war genau solang krank wie die andere bisher lebte. Ob die Tochter des Vorstehers länger krank war oder einen Unfall hatte wissen wir nicht.


In jener Zeit heirateten Mädchen bzw. Frauen bereits schon im Alter von 12 Jahren. Die jüngere Frau war also in einem Übergangsalter zu einer heiratsfähigen und reifen Frau. Als höchstes Glück der hebräischen Frauen galt die Mutterschaft, sie sollten viele Kinder gebären, da Kinderreichtum als Segen Jahwes betrachtet wurde. Söhne hatten dabei eine bevorzugte Stellung.


Unfruchtbarkeit und Kinderlosigkeit waren für eine Frau demnach ein schweres Desaster und wurde damals auch als Strafe Gottes angesehen - Jesus widerlegte dies jedoch (Joh 9,1-7), bevor er einen Blinden heilte.


Auch daher war die blutende Frau in einer extremen Panik und in einer totalen Hoffnungslosigkeit, denn sie hat während 12 Jahre die wahre Lebenshoffnung im reifen Frauenalter vergeuden müssen. Das Gleichgewicht ihrer Lebenssäfte ist aus dem Rhythmus geraten – sie war immer wieder in Todesgefahr - die todkranke Frau stand immer wieder dem physischen, aber auch dem sozialen Tod sehr nahe!


Diese ältere Frau nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, sucht und kommt zu Jesus. Es ist verständlich, dass sie sich scheute, ihn öffentlich um Heilung zu bitten, wie andere das getan haben (Mt 14,36). Sie fürchtete die Denkweise der Leute, die um Jesus waren und machte sich auch nicht gewahr, dass Jesus ein echtes Interesse an ihr hat. Die leidende Frau sah in Ihm zuerst den Wunderheiler, der seine Kraft ausströmen lässt, aber nicht als den, der sich in Seiner Gnade auch um Menschen kümmert.


Aber sie hat ihn im Glauben berührt, sie hat gehandelt und die Antwort zu diesem Handeln im Glauben war eine Heilung mit Gnade, denn Jesus sagte auch noch zu ihr: «Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden!» Andere Übersetzungen sagen «Dein Vertrauen hat dich gerettet!» Sie durfte in Seinem Frieden in die Welt zurück, ohne Angst und Zittern. Sie war nun frei und rein - ein Kind Gottes im erneuerten Bund – Halleluja! Die ältere Frau wird also prompt geheilt, nachdem sie ihr weiteres Schicksal bei Jesus suchte.


Die andere jüngere Frau stirbt – es scheint, im gleichen Augenblick. Im damaligen Bund galten Leichen als unrein. Menschen, die Leichen berührten waren eine gewisse Zeit unrein. Trotzdem ergriff Jesus die Hand des verstorbenen Mädchens und hat es in das Leben zurückgerufen. Es war die erste Erweckung zum Leben aus dem Tod durch den Erretter - und, es war eine Frau!


Diese Wundergeschichten zeigen aber auch auf, dass wir Menschen (auch Gläubige) sehr oft die Heilungen und Lösungen in der Welt suchen statt vor dem allmächtigen Schöpfer – und uns dabei von der Welt ausrauben lassen, ohne einen sichtbaren Erfolg. Ja, häufig wird es noch übler, vor allem wenn die Hilfe bei okkulten Wunderheilern gesucht wird, wie bei Pendlern, Wahrsagern, Fernheilern, Quacksalbern oder anderen Scharlatanen. Auch die Inanspruchnahme der heutigen Pharmalösungen (Medikamente, Impfungen), gehen in eine auffallend ähnliche Richtung.


Warum diese Geschichte für Europa?

Was will uns Jahwe damit sagen?


Haben die beiden Frauengeschichten mit Abtreibungen zu tun? Das kann aus den beiden Geschichten nicht erkannt werden, aber es hat mit Heilungen von Frauen, von Töchtern Gottes zu tun. Ich glaube, es hat allgemein mit unseren Machenschaften in den Nationen, die Gott nicht gefallen zu tun (unserer Gottlosigkeit, unseren Abtreibungen, unserem Krankensystem, unserem Bankensystem, unserem Versicherungswesen, unserem weltlichen Schulwesen, unseren gottlosen Regierungen usw.)!

Es hat auch mit Neuem, das Jesus in Gang setzt, zu tun. Kurz vor diesen biblischen Ereignissen hat Jesus den mächtigen Sturm auf dem See Genezareth befohlen und den Satanisten (Gadarener) von tausenden Dämonen befreit – was für mich prophetisch ist für die kommende Zeit:


Und sage zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Heidenvölkern zurückholen, unter die sie gekommen sind, und sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land führen!

Hesekiel 37,21


Im nachstehenden Wort scheint die Lösung zu sein – es hat mit den 10 Stämmen (den Erstvertriebenen / dem Nordreich) vom Haus Israel zu tun. Es ist ein sehr packendes, ein sehr interessantes Wort:


So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen [wird es geschehen], daß zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden (Jesus) beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: »Wir wollen mit euch (wahren Christen) gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist!«  Sacharja 8,23


Für mich ist die Zahl 12 vor allem eine göttliche Zahl, die besonders auch auf das auserwählte Volk Gottes mit den 12 Stämmen bzw. Völkern hinweist. Darum zweifle ich nicht daran, dass die beiden Geschichten mit dem Neuen (bzw. erneuerten) Bund und mit der Heilung der beiden Häusern Israel und Juda zu tun haben. Die ältere Frau nennt Jesus nach der Heilung Tochter und, die jüngere ist die Tochter eines Diener Gottes – also auch hier sieht man nach meiner Meinung die Verwandtschaft / die Nähe mit dem erwählten Volk Jahwes.


Die blutflüssige Frau hat den Rockzipfel (Quasten = Glaubensmerkmale) Jesu erfasst – das war Vertrauen genug, um die Heilkraft des biblischen Gottes leibhaftig zu spüren. Wer den Gewandzipfel eines jüdischen Menschen ergreift, so verheisst der Prophet Sacharja, wird der Gottheit Israels begegnen, wird mit hineingenommen in eine wunderbare Beziehungsgeschichte der Befreiung, der Heilung und Erlösung!


Gott wird sein Volk, alle Übriggebliebenen aus allen Nationen, aus der Zerstreuung in den Nationen herausholen. Die unreine Frau hat mit den 10 Stämmen zu tun, die Gott der Herr in dieser interessanten Zeit als die Übriggebliebenen der Vertriebenen wieder wach rüttelt und wieder zu sich ruft.


Vielleicht geschieht es auf schmerzhafte Weise, das wissen wir nicht, aber sie werden Jesus als das perfekte Lamm Gottes erkennen! Dieser Überrest vom Haus Israel wird zuerst geheilt, Gott nimmt das Holz (den Stock / Stab) vom Haus Israel zuerst und fügt es mit dem Holz vom Haus Juda (wieder) zusammen:


(…) So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich will den Holzstab Josephs nehmen, der in der Hand Ephraims und der Stämme Israels, seiner Mitverbundenen, ist, und will ihn zu dem Holzstab Judas hinzufügen und sie zu einem einzigen Holzstab machen, und sie sollen eins werden in meiner Hand!  Hesekiel 37,19


Wir leben in einer spannenden Zeit, wo Jahwe sein Versprechen einlösen wird, alle Übriggebliebenen seines auserwählten Volkes aus den Nationen zu holen, indem er ihnen die Herzen beschneidet, d.h. den Heiligen Geist als Tröster und Wegweiser in dieser verwirrten Welt schenkt!


Dazu braucht er jedoch unsere Gebete!


In diesen beiden Wundergeschichten geht es um das gesamte Volk Israel in der bevorstehenden Zeit, die noch in einer Unreinheit d.h. auch, im geistigen Tod leben:


Und ich werde das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und sie wieder bauen wie im Anfang. Und ich werde sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit, mit der sie gegen mich gesündigt haben, und ich werde ihnen alle ihre Missetaten vergeben, mit denen sie gegen mich gesündigt und an mir gefrevelt haben!  Jeremia 33,7-8


Es ist sehr interessant, dass ein zweiter Auszug aus Ägypten stattfinden wird – ein viel grösserer nach meiner Ansicht, mit enormen Zeichen und Wundern und Vernichtung von Widersachern – Halleluja! Auch beim nachstehenden Wort wird erst das Haus Israel aus der Finsternis, aus den Heidenvölkern geholt:


Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird der Herr zum zweitenmal seine Hand ausstrecken (nach Ägypten), um den Überrest seines Volkes, der übrig geblieben ist, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten, aus Patros und Kusch und Elam und Sinear, aus Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird für die Heidenvölker ein Banner aufrichten (Jesus Christus der Erlöser) und die Verjagten Israels (10 Stämme Haus Israel) sammeln und die Zerstreuten Judas (zwei Stämme Haus Juda) zusammenbringen von den vier Enden (von allen Himmelsrichtungen) der Erde!  Jesaja 11,12


Auch den Galathern erklärt Paulus, dass die Heidenvölker als Erste das Evangelium bekommen:


Gleichwie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde, so erkennt auch: Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder. Da es nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im voraus das Evangelium verkündigt: »In dir sollen alle Völker gesegnet werden!«.

Galather 3,6-8


Und weiter erklärt Paulus auch, dass erst aus den Heidenvölkern eine Vollzahl errettet werden muss, bis auch das Haus Juda (ganz Israel) Jesus erkennen wird und gerettet wird:


Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«.  Römer 11,25-27


Es ist auch erstaunlich, wie Jakobus (der älteste Bruder Jesu) und Petrus (der Jesus sehr nahe war) ihre Gläubigen begrüssen:


Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüsst die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind!  Jakobus 1,1


Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asia und Bithynien, die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil!  1.Petrus 1,1-2


Jahwe versprach auch schon im Alten Bund mehrmals, dass Er den Heiligen Geist in die Herzen von Seinem gläubigen Volk geben wird, dass Er ihre steinernen Herzen durch ein lebendiges Herz ersetzen werde::


Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein!

Jeremia 31,33


Zu den Ephesern (im heidnischen Ephesos, an der Westküste der heutigen Türkei, wo damals ein Teil der 10 vertriebenen Nordreichstämme waren und auch zu Heiden wurden) sagte Paulus folgendes:


Denn Er ist unser Friede, der aus beiden (Juden und Heiden) eins gemacht und die Scheidewand (der Scheidebrief der 10 Stämme konnte durch Jesus zerrissen werden - Er kam auch als neuer Bräutigam) des Zaunes abgebrochen hat, indem er in seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinwegtat, um die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und Frieden zu stiften, und um die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und den Nahen; denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist!  Epheser 2,14-18


Das Haus Israel hat durch die Scheidung (Jer 3,6-15) den Status Heiden (eine von Jahwe Geschiedene Ehefrau, eine aus dem Bund entlassene) bekommen, sie wurden als Zweige um ihres Unglaubens willen herausgebrochen vom Ölbaum (vom Volk Gottes, vom Bund getrennt) – aber haben nun (seit Jesu Bund) die Möglichkeit bekommen, im Baum der Juden als wilde Zweige wieder eingepfropft zu werden:


Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft bist und mit Anteil bekommen hast an der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums, so überhebe dich nicht gegen die Zweige! (...)  Römer 11,16-18


Das Haus Israel und später auch das Haus Juda wurde durch Jahwe unter die unreinen Völker (Heiden, sprich Ungläubige) vertrieben, wo sie auch immer wieder verfolgt, als minderwertig angeschaut, beraubt, geschändet und umgebracht wurden.


Die unreine blutflüssige Tochter symbolisiert diese Geschiedene, das Haus Israel. Diese Frau ist seit einer sehr langen Zeit krank (bzw. von Jahwe unter unreine Völker vertrieben worden, vor mehr als 2700 Jahren) und in der kommenden Zeit, ja bereits seit der Zeit Jesu, in ein neues reines und befreites Leben gerufen wird.


Die jüngere Tochter verkörpert das Haus Juda (das Südreich, das nach dem Tod und der Auferstehung Jesu ebenfalls vertrieben wurde und der Tempel zerstört wurde). Diese junge Frau ist (wahrscheinlich) nur kurz krank gewesen (bzw. vor kurzer Zeit zerstreut worden, vor noch nicht 2000 Jahren) und ist dabei gestorben.


Jesus sagt jedoch, dass sie nur schlafe! Auch heute ist es so, dass das Haus Juda (noch) schläft und Jesus der letzte Fürsprecher für dieses noch nicht gerettete Volk (noch nicht im Neuen Leben) ist. Die Tochter des Jairus wurde (ausser vom Vater - was prophetisch ist) aufgegeben - das Haus Juda hat den wahren Glauben fast aufgegeben und viele leben wie die Heiden, also gleich wie andere gottlose Völker.


Viele der Übriggebliebenen vom Haus Israel und vom Haus Juda wissen nicht, dass sie Wurzeln zum auserwählten Volk Gottes haben, dass sie hebräische Vorfahren haben. Der Heilige Geist spricht zu mir mit unsichtbaren (sie wissen noch nichts) oder mit sichtbaren Hebräern (sie wissen es, wie zum Beispiel die Religiösen).


Paulus sagt uns, dass das Haus Israel als erstes errettet wird, bis die Fülle der Heiden erreicht ist. Wo befindet sich das Haus Israel? Es ist verstreut und in vielen Nationen zu finden – nur wissen die Betroffenen es noch nicht. Danach wird auch das Haus Juda Jesus als ihren persönlichen Erretter erkennen – Jesus als das perfekte Lamm Gottes, das sich für sein Volk und auch für andere Völker geopfert hat und Menschen aus dem geistlichen Tod errettet!


Die ältere Tochter steht also für die Heilung der Übriggebliebenen der Zerstreuten vom Nordreich in den Nationen = Heilungen / Errettung.


Die jüngere Tochter steht demnach für die Erweckung der Übriggebliebenen der Zerstreuten vom Südreich = Auferweckung / Erweckung.


Die Erweckung vom Haus Juda wird durch die Heilung vom Haus Israel / Ephraim (noch) aufgehalten. Jesus kam in das Haus des bereits verstorbenen Mädchens – Jesus kommt wieder in das leblose Haus Juda, auf den Berg Zion nach Jerusalem zurück und bringt neues und geistliches Leben – Halleluja! Am Ende sind beide Häuser für die Wahrheit geheilt, gerettet und auferweckt.


Menschen, Nationen, die mit ihrem Latein am Ende sind, dürfen Rettung bei Jesus Christus suchen und finden - das gilt vor allem auch für die heutige Zeit! Gott treibt gottlose Völker in die Ratlosigkeit, damit sie die Hilfe bei Ihm suchen.


Wir müssen wieder in die Wurzeln dieser Erkenntnis gehen in unserem christlichen Europa! Wer gerettet ist, soll den Retter bekennen und sich auch brauchen lassen!


Der Glaubende muss lernen, nicht auf seine Gefühle zu bauen, sondern auf den Geist Gottes sowie dem Wort Gottes. Nur so sind wir unserer Errettung, unseres Heils nahe und gewiss, denn wer sich zu Jesus bekennt und Ihm vertraut, kann seinen Weg mit Zuversicht und in Frieden und Freiheit gehen! Das Wort Gottes erklärt, dass jeder, der an ihn (Jesus = Jehova ist Retter / Heiland) glaubt, ewiges Leben hat (1. Joh 5,13).


Darauf können und müssen wir wirklich bauen und vertrauen! Hoffentlich erkennen wir alle diese Erfahrung neu...!


Europa und die ganze übrige Welt weiss nicht mehr, was das Evangelium ist, dass durch Jesus eine heilende und rettende Kraftquelle sprudelt, die kein Arzt, keine Medizin, kein Quacksalber und keine Pharma uns geben kann - es ist Sein befreiendes und heilendes Blut, mit dem wir besprengt werden müssen!


Europa du bist krank und hast an den falschen (Über-)Lebensquellen angezapft. Viele Völker sind Sklaven dieser Welt, die Befreiung, die Erlösung brauchen. Europa wach auf, denn der schreckliche Tag des Herrn steht vor der Türe!


Von den Zeiten und Zeitpunkten aber braucht man euch Brüdern nicht zu schreiben. Denn ihr wißt ja genau, daß der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis.


So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein! Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken; wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen. Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut! ​


Wir bitten euch aber, ihr Brüder, daß ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen, und daß ihr sie um so mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander! Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann! Seht darauf, daß niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann!


Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlaß! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt! ​Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! Treu ist er, der euch beruft; er wird es auch tun. Brüder, betet für uns! Grüßt alle Brüder mit einem heiligen Kuß! Ich beschwöre euch bei dem Herrn, daß dieser Brief allen heiligen Brüdern vorgelesen wird. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch! Amen.  1.Thessalonicher 5,1-28